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Wie man die Macht der Stimme richtig nützt medianet career network Wien. „Die Fakten zeigen klar, wo das Problem wirklich liegt: näm- lich bei der schwachen Konjunktur und der sogenannten Frühpensio- nitis“, kommentiert Martin Gleits- mann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik in der WKO, immer wiederkehrende Forderungen nach Malus-Zahlungen für Betriebe. Die Arbeitslosenrate für Per- sonen ab 50 Jahre liege seit vielen Jahren knapp 0,8% über dem all- gemeinen Wert, sagt Gleitsmann. „Laut AMS beschäftigen die Un- ternehmen heute rund 46.000 mehr Menschen ab 50 Jahre als vor einem Jahr.“ (pj) CAREERFAIR AM 24.3. Info- + Karrieremesse für junge Menschen „mit internationalem Weitblick“ Seite 69 BFI-INFO-VERANSTALTUNGEN Allein im ersten Halbjahr gibt es mehr als 80 Know-how-Dates beim BFI Wien Seite 71 ANITA MÜKSCH HELVETIA © Panthermedia/Y. Arcurs © BFI Wien/Marko Zlousic INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY. FREITAG, 27. FEBRUAR 2015 – 67 Profil Petra Falk (41) verhilft ihren Klienten mit stim- migem Know- how zu festem Auftritt und mehr Geld. Seite 68 Netz-Arbeit Jobs im Inter- net: Was Ar- beitgeber und Bewerber er- warten. Seite 69 © Petra Falk © Panthermedia.net/Robert Churchill ARBEITS-PLÄTZE Macht leistungsfähiger: Open Space & Deskharing statt Einzelbüros, flexible Arbeitsmodelle und ergo- nomische Möbel. Seite 70 Wien. Das AMS geht neue Wege, um vor allem Arbeitssuchende über 50 Jahre besser vermitteln zu können. So wird am 21.4. zum ersten Mal Speed-Dating für diese Gruppe an- geboten, bei dem Arbeitssuchende direkt mit Personalchefs sprechen können – und zwar Bewerber, die vom AMS über sechs Monate vor- gemerkt und für das Speed-Dating vorausgewählt werden. Der Be- werbungstag gilt als „Versuchsbal- lon“ – es werden rund sieben große Unternehmen eingeladen, die Per- sonalbedarf haben. Wenn das gut funktioniert, will das AMS das In- strument Speed-Dating evaluieren und nach den gemachten Erfah- rungen ausbauen und wiederholen. AMS übernimmt Kosten Im Jänner waren in Wien 31.127 Menschen über 50 arbeitslos ge- meldet; gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg um 19,3%. Als Anreiz für Firmen, ältere Menschen einzustellen, übernimmt das AMS derzeit mindestens drei Monate lang die Lohn- und Lohn- nebenkosten, wenn ein Betrieb eine über 50-jährige Person aufnimmt, die mindestens ein halbes Jahr arbeitslos gemeldet war. (pj) Versuchsballon Initiativen für mehr Beschäftigung für ältere Arbeitslose Speed-Dating (auch) für Ältere Ältere Arbeitssuchende sollen direkt mit Personalchefs „verkuppelt“ werden. Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik (Wirtschaftskammer). © Panthermedia.net/Andriy Popov © Michele Pauty Standpunkt Arbeitsplätze für Ältere aus Wirtschaftssicht „Frühpensionitis“? © Helvetia

Author: medianet

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  • Wie man die Macht der Stimme richtig ntzt

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    Wien. Die Fakten zeigen klar, wo das Problem wirklich liegt: nm-lich bei der schwachen Konjunktur und der sogenannten Frhpensio-nitis, kommentiert Martin Gleits-mann, Leiter der Abteilung fr Sozialpolitik in der WKO, immer wiederkehrende Forderungen nach Malus-Zahlungen fr Betriebe.

    Die Arbeitslosenrate fr Per-sonen ab 50 Jahre liege seit vielen Jahren knapp 0,8% ber dem all-gemeinen Wert, sagt Gleitsmann.

    Laut AMS beschftigen die Un-ternehmen heute rund 46.000 mehr Menschen ab 50 Jahre als vor einem Jahr. (pj)

    CAREERFAIR AM 24.3.

    Info- + Karrieremesse fr junge Menschen mit internationalem Weitblick Seite 69

    BFI-INFO-VERANSTALTUNGEN

    Allein im ersten Halbjahr gibt es mehr als 80 Know-how-Dates beim BFI Wien Seite 71

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    Profil Petra Falk (41) verhilft ihren Klienten mit stim-

    migem Know-how zu festem Auftritt und mehr Geld. Seite 68Netz-Arbeit Jobs im Inter-net: Was Ar-beitgeber und Bewerber er-

    warten. Seite 69 Petra Falk

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    ARBEITS-PLTZE

    Macht leistungsfhiger: Open Space & Deskharing statt Einzelbros, flexible Arbeitsmodelle und ergo-nomische Mbel. Seite 70

    Wien. Das AMS geht neue Wege, um vor allem Arbeitssuchende ber 50 Jahre besser vermitteln zu knnen.

    So wird am 21.4. zum ersten Mal Speed-Dating fr diese Gruppe an-geboten, bei dem Arbeitssuchende direkt mit Personalchefs sprechen knnen und zwar Bewerber, die vom AMS ber sechs Monate vor-gemerkt und fr das Speed-Dating vorausgewhlt werden. Der Be-werbungstag gilt als Versuchsbal-lon es werden rund sieben groe Unternehmen eingeladen, die Per-sonalbedarf haben. Wenn das gut funktioniert, will das AMS das In-strument Speed-Dating evaluieren

    und nach den gemachten Erfah-rungen ausbauen und wiederholen.

    AMS bernimmt Kosten

    Im Jnner waren in Wien 31.127 Menschen ber 50 arbeitslos ge-meldet; gegenber dem Vorjahr ist das ein Anstieg um 19,3%.

    Als Anreiz fr Firmen, ltere Menschen einzustellen, bernimmt das AMS derzeit mindestens drei Monate lang die Lohn- und Lohn-nebenkosten, wenn ein Betrieb eine ber 50-jhrige Person aufnimmt, die mindestens ein halbes Jahr arbeitslos gemeldet war. (pj)

    Versuchsballon Initiativen fr mehr Beschftigung fr ltere Arbeitslose

    Speed-Dating (auch) fr ltere

    ltere Arbeitssuchende sollen direkt mit Personalchefs verkuppelt werden.

    Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung fr Sozialpolitik (Wirtschaftskammer).

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    Standpunkt Arbeitspltze fr ltere aus Wirtschaftssicht

    Frhpensionitis?

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  • PAUL CHRISTIAN JEZEK

    Wien. Wenn Sie diese medianet-Ausgabe noch am Freitag (also nicht erst am Wochenende lesen), werden Sie rund achtmal in den Spiegel geblickt haben, bevor Sie das Haus verlassen haben. Sie ach-ten darauf, dass Sie dem jeweiligen Anlass entsprechend gekleidet sind und Sie wissen, wie Sie ausse-hen, wenn Sie erholt, mde, erkl-tet, besorgt, etc. sind. Doch nun die schlechte Nachricht, erffnet Petra Falk das medianet-Interview:

    Nur rund 15 Prozent der ster-reicher sind sich der Wirkung ihrer Sprache und Stimme bewusst. Dabei sind Sprache und Stimme zu mehr als einem Drittel dafr verantwortlich, wie Sie bei Ihrem Gegenber ankommen!

    Seit mehr als einem Jahrzehnt agiert Petra Falk bereits als Sprech-, Stimm- und Kommunika-tionstrainerin und immer wie-der kommen gebildete Menschen zu mir, die zahlreiche Rhetorik-kurse besucht haben, sich mit den verschiedensten Kommunikations-techniken beschftigen, sich lau-fend weiterbilden und dennoch nicht die gewnschte Wirkung er-zielen. Meist ist der Grund dafr, dass diese Menschen sich noch nie ihrem Leben damit befasst haben, welche Botschaften sie unbewusst mit dem Einsatz von Sprache und Stimme mitschicken und an die-sem Punkt setzt Falk an. Mein Sprech- und Stimmtraining ist in sterreich einzigartig und ich habe es im Laufe der Jahre stetig weiter-entwickelt.

    Es hebt sich durch Effizienz, in-dividuelle Gestaltungsmglichkeit und durch die Messbarkeit des Trainingserfolgs deutlich von ande- ren Trainings in diesem Bereich ab das besttigen Dutzende renom-mierte groe Unternehmen ebenso wie KMU. Auf Falks Referenzen- liste finden sich Bank Austria, Hut-ter & Schrantz, Leipnik-Lunden-burger, LOral, McDonalds, Porr, Post, Uniqa und Vamed ebenso wie Curo Consulting, Gnesda Real Es-tate oder das PWZ. Rund 1.000 Personen haben sich in den ver-gangenen drei Jahren an Petra Falk gewandt, um gemeinsam an ihrem verbalen und nonverbalen Auftritt zu arbeiten und ihre Kommunika-tion zu optimieren. Natrlich un-terliege ich in Bezug auf die Namen meiner Klienten der Verschwie-genheit es sind erfolgreiche Ge-schftsleute ebenso wie Politiker, aber auch Hausfrauen oder Stu-denten, die sich auf die mndliche Matura vorbereiten.

    Sprech- und Stimmtraining bei Petra Falk wirkt persnlichkeits-bildend. Man muss immer wieder die eigenen Grenzen sprengen. Stimmbungen sorgen dafr, dass man mit sich selbst in Kontakt kommt, viele bungen sind zu-nchst auch eine Herausforde-rung, da man Laute, Bewegungen

    und Techniken ausprobiert, die man noch nie zuvor gemacht hat und die ein wenig seltsam, wenn nicht sogar peinlich, anmuten. Die Angst, sich zu blamieren, ist bei Erwachsenen enorm gro, oft viel zu gro! Bellen wie ein Hund strkt zwar Zwerchfell und Stimme man muss aber ber seinen Schatten springen, um diese bung richtig machen zu knnen. Knnen Sie sich vorstellen, in Gegenwart einer nahezu fremden Person zu hecheln wie in einem Geburtsvorberei-tungskurs? Pltzlich so laut wie mglich Marmelade zu rufen, um zu lernen, die Stimme wieder weg-zuschicken? Raum einzunehmen, obwohl Sie ihr Leben lang gelernt haben sich klein zu machen?

    Ich bin jeden Tag aufs Neue froh, diesen Beruf ausben zu dr-fen, meint Falk. Mit jedem Men-schen, der zu mir kommt, lerne ich selbst auch dazu, entwickle ich mich selbst weiter und kann da-mit anderen Menschen wieder zu einem besseren Auftritt verhelfen.

    Wissenschaftlich erwiesen

    Inzwischen existieren zum The-ma Sprache und Stimme und deren Wirkung auf unser Umfeld zahl-reiche Studien. Unsere Stimme ver-rt viel ber unsere innere Haltung nicht umsonst gibt es die Wort-verwandtschaft Stimme-stimmen-stimmig.

    Und die Wissenschaft ist sicher, dass Menschen, die an ihrer Stimme arbeiten, automatisch auch an ihrer Persnlichkeit arbeiten und vice versa. Menschen mit einer vollen, krftigen und prsenten Stimme wirken auf ihr Umfeld kompetenter und zielstrebiger, erklrt Falk.

    Stress, Unsicherheit, ein falsches Stimmideal oder auch die falsche Atmung sorgen hufig dafr, dass wir auerhalb dieser natrlichen Eigentonlage sprechen. Das kostet uns Authentizitt, ist anstrengend und beraubt uns der Mglichkeit, unsere Botschaften zielsicher zu versenden!

    Auch die Aussprache ist mage-bend verantwortlich dafr, wie wir bei anderen ankommen. Falk nennt ein Beispiel: Wer die Verschluss-laute T, P und K hrter ausspricht, wirkt fokussierter als Menschen, die diese Laute weich sprechen.

    Derlei Anstze kann man bei Falk trainieren und deutlich verbessern. Ich lege bei jedem Sprech- und Stimmtraining hohen Wert darauf, dass es wirklich individuell auf die Bedrfnisse des Kunden zuge-schnitten wird, verspricht sie. Hohes Augenmerk lege ich auch auf Vertraulichkeit, Zielorientiert-heit und die Messbarkeit des Trai-ningserfolgs, der durch laufende Aufnahmen dokumentiert wird!

    www.sprechtraining.at

    68 careernetwork Career portrait Freitag, 27. Februar 2015

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    Die Meisterin der Stimme(n)

    Trainerin Petra Falk (41) verhilft ihren Klienten mit ihren Sprech-, Stimm- und Kommunikationstrainings zu mehr Prsenz und Selbstvertrauen und damit letztlich zu mehr Geld und Erfolg.

    10 FragenaN petra FaLK

    Als Kind wollte ich immer schon vor anderen sprechen, am liebsten als Moderatorin oder Schauspielerin.

    Erfolg ist jeder Mensch, dem ich und mein Team zu einem besseren sprachlichen und stimmlichen Auftreten verholfen haben.

    Fr die Karriere ist wichtig Leidenschaft, Freude an Kommunikation und am Netzwerken, die Kenntnis des Reziprozitts-prinzips, manchmal auch ein langer Atem.

    Mein Lebensmotto: Das Leben ist immer so wie man es gerade sieht also eine Frage der Wahrnehmung.

    Jungen Menschen wrde ich raten so viel wie mglich auszuprobieren und dabei weniger auf den schnen Lebenslauf und mehr auf die persnliche Entwicklung zu achten.

    Die Bedeutung von Geld ist: immer abhngig davon, wofr man es verwendet.

    Ein Buch, das mich berhrt hat: The Marriage of Heaven and Hell von William Blake

    Wohin ich unbedingt reisen mchte Sdafrika.

    Woran ich glaube Ich glaube, dass man im Nachhinein in allem etwas Positives sehen kann.

    In 20 Jahren werde ich hoffentlich mehrfache Oma sein :-)

    Menschen mit festem

    Stimmauftritt ver-

    handeln besser und

    verdienen mehr Geld.

    PETRA FALK

    Es dauert nicht einmal

    drei Sekunden, bis wir

    die Stimme unseres

    Gegenbers komplett

    analysiert haben.

    PETRA FALK

    ZUR PERSoN

    Petra Falk war Journalistin und Sprecherin u.a. bei 1 (Chronik), KroneHit, Welle 1 Salzburg und im ORF Landesstudio N und von 2007 bis Ende 2010 Sprech- und Stimmtrainerin bei better-together. Sie ist u.a. diplomierte Trainerin fr Erwachsenen-bildung sowie fr Diversity Management, Gender Mainstream & Kommunikation und hat Gesangsunterricht bei Andreas Lunatis (Wiener Raimundtheater) genommen.Im Mrz 2011 hat sie sich mit ihrem eigenen Unternehmen selbststndig gemacht.

    ZUm UNTERNEHmEN

    Petra Falks sprechtraining.at ldt zum Einstieg immer wieder zu kostenlosen Sprech- und Stimmanalysen ein. Bei diesen halbstndigen Analysen kann man Sprach- und Stimmeinsatz genau unter die Lupe nehmen lassen wertvolles Feedback samt Tipps und Tricks rund ums richtige Sprechen sorgen dabei fr jede Menge Aha-Erleb-nisse.Im Team mit dabei sind auerdem Astrid Profoss (Back-Office, Marketing), Astrid Roenig (Redegestaltung incl. Dramaturgie und Krpersprache) und Tillmann Fuchs (Medienseminare).Tel.: 0699/11 520 [email protected] 1060 Wien, Getreidemarkt 3/Top 8+9

  • careernetwork 69AUS- & WEITERBILDUNGFreitag, 27. Februar 2015

    Hermann F. Kolar

    Energiecomfort

    Der gebr-tige Nieder-sterreicher Hermann F.

    Kolar (50) ist neuer Be-reichsleiter fr Sales and Product Management und verstrkt die Facility Management-Aktivitten bei der Energiecomfort Energie- und Gebude-management GmbH.

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    Thomas Licht

    Vamed/St. Veit

    Thomas Licht (59) ist neuer rztlicher Leiter des

    Rehabilitationszentrums fr Onkologie in St. Veit/Pongau, der ersten Ein-richtung dieser Art spe-ziell fr Weststerreich. Zuvor war Licht u.a. am Klinikum rechts der Isar der TU Mnchen ttig.

    V

    amed

    Irmgard Mitterbck

    Kaiserschild-Stiftung

    Irmgard Mit-terbck (36) wird als Pro-jektkoordi-

    natorin der Kaiserschild-Stfitung die Wissen-schaftswerkstatt in der Steiermark und Technik erleben in Oberster-reich fr Schler von 10 bis 14 verantworten und weiterentwickeln.

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    Die Auf- und Umsteiger der Woche im Kurz- portrt.

    Anita Mksch

    Helvetia

    Anita Mksch (45) leitet nun die Abteilung

    Kundenservice Leben bei Helvetia. Die studierte Versicherungsmathema-tikerin ist damit verant-wortlich fr Risiko- und Leistungsprfung, Ver-tragsservice Leben und Versicherungstechnik.

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    Jobsuche Bewerber wnschen sich umfassende Informationen auf den Websiten der mglichen Arbeitgeber

    Ran an die neue Karriere!Linz. Wer kauft schon gern die Kat-ze im Sack? Keiner von uns vor allem dann nicht, wenn es sich beim Wunschobjekt um einen neuen Job handelt. Das Jobportal karriere.at befragte dazu seine User das Ergebnis zeigt auf, dass sich Bewerber bereits im Vorfeld umfassend ber eine neue Arbeits-welt informieren mchten.

    Welche Arbeitgeber-Infos su-chen Sie im Netz? Diese Frage be-antworteten 429 User auf Arbeit-nehmerseite. Das Ergebnis belegt, dass Job-Interessenten groen Wert auf umfassende Information zu potenziellen Arbeitgebern legen.

    Fast jeder Dritte (30%) wnscht sich konkrete Infos zum bevor-stehenden Bewerbungsprozess. Fast ebenso viele (28%) wol-len sich vorab ein Bild machen und suchen bei der Arbeitge-ber-Recherche Fotos und Vi-deos von Arbeitsplatz und knf- tigen Kollegen. Jeder vierte befrag-te User gibt sich mit ausgeschrie-benen Jobs zufrieden (25%), und 18% sagen, dass sie nach harten Firmen-Facts wie Umsatz, Stand-orte und Firmengre suchen.

    Authentizitt ist gefragt

    Der Groteil der Studienteilneh-mer auf Arbeitgeberseite (72%) ist davon berzeugt, dass es authen-tische Einblicke sind, die Bewer-ber am ehesten ansprechen. 17% der 136 Umfrageteilnehmer halten ausgeschriebene Jobs des Unter-nehmens fr optimale Inhalte zur Bewerberansprache.

    Nur 8% glauben, dass Firmenwis- sen wie Umsatz oder Standorte interessant ist. Und nur 3% halten Bewerbungsinfos fr relevant.

    Infos werden erwartet

    karriere.at-Geschftsfhrer Jr- gen Smid sieht den Fokus der Ar-beitgeber auf authentische Ein-blicke positiv: Kandidaten wol-len heute vorab wissen, wofr sie sich entscheiden und gehen von entsprechendem Info-Angebot im Internet aus. Wer dieses Info-Be-drfnis nicht befriedigt, bleibt im Zweifelsfall bei der Bewerberent-scheidung unbercksichtigt.

    Dass sich viele Kandidaten fr

    konkrete Bewerbungs-Infos beim jeweiligen Unternehmen interes-sieren, spreche fr deren Profes-sionalitt. Smid: Bewerber wollen sich bestmglich auf Vorstellungs-gesprche vorbereiten. Wer wei, was ihn erwartet und wie Bewer-bungsprozesse in einem Unterneh-men ablaufen, tut sich in dieser Hinsicht natrlich leichter.

    10 Info-Suche-Strategien

    1. Google Speziell bei groen Un-ternehmen stehen die Chancen gut, dass Google Medienberichte, Inter-views und andere Treffer zu Fir-menphilosophie, Geschftserfolgen oder andere Infos ausspuckt.

    2. Firmenwebsite Fragen rund um laufende Projekte, Geschftsfel- der, Betriebsgre und mehr soll- ten sich bereits hier klren lassen.3. Karrierewebsite Investiert eine Firma in eine eigene Job-Website, wird diese nicht nur mit Stellenan-zeigen befllt, sondern ermglicht mit Fotos und Videos auch einen Blick hinter die Kulissen.4. Persnlicher Kontakt Karrie-remessen an Schulen, Unis, FHs, Tage der offenen Tr 5. Jobbrsen Inhalt und Gestaltung der Stelleninserate knnen auch Aufschluss darber geben, wie der Wunscharbeitgeber tickt: konser-vatives Inserat, kurz und knapp oder einladend und modern?6. Mundpropaganda Je grer ei-ne Firma, desto hher die Chance, dass man ber Bekannte Anknp-fungspunkte dorthin findet.7. Businessprofile Firmen, die auf Xing oder LinkedIn vertreten sind, versorgen Interessierte dort mit In-formationen hauptschlich aber zu Hardfacts und weniger zum Thema Wir als Arbeitsplatz.8. Facebook-Seite Manchmal gibts hier einen eigenen Reiter zu einem Bereich, der sich Karriere-mglichkeiten und Einblicken in die Firma widmet.9. Social Media Neben Facebook hat der Wunscharbeitgeber viel-leicht Accounts bei Twitter, Insta-gram oder YouTube.10. Bewertungsplattformen Bei der Lektre sollte man sich be-wusst sein, dass vorhandene Be-wertungen eventuell einen Hang zum Negativen haben. (red)

    Im Netz sind konkrete Bewerbungs-Tipps und authentische Unternehmenseinblicke sehr gefragt.

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    Jrgen Smid, Geschftsfhrer karriere.at: Das Info-Angebot im Internet muss passen.

    Karrieremesse Speed-Datings, Bewerbungs-Checks, Karriere-Workshops, QualifikaZone, Networking-Lounge u.v.m.

    CareerFair fr Junge mit WeitblickWien. Die CareerFair (powered by Networking Youth Career) versteht sich als sterreichweit einzige Info- und Karrieremesse fr jun-ge Menschen mit internationalem Weitblick.

    Sie findet heuer bereits zum vierten Mal am 24. Mrz im Aus-tria Center Vienna statt.

    Im Vorjahr gab es rund 50 Ko-operationspartner und mehr als 1.000 Besucher, heuer werden mehr als 2.000 erwartet.

    Highlights auf einen Blick

    Auf dem Programm der Career-Fair stehen:

    Bewerbungs-Check und Bewer-bungsfoto bzw. Businessportrait; International Multilingual Loun-

    ge mit Crashkursen zu Sprachen und Kulturen; interaktive Karri-ereworkshops wie zum Beispiel Finde deine Talente und Strken oder Bewerbung Dos & Donts; gemtliche Business- und Networ-king-Lounge zum Entspannen und Plaudern; QualifikaZone Bera-tung zur Nostrifizierung und An-erkennung von Abschlssen; meh-rere Speed-Datings mit VIPs und Experten aus der Film- und Medi-enwelt sowie aus Wirtschaft und Politik; NPO- & Start-up-Area mit innovativen Ideen und Informatio-nen zu sozialem Engagement; Aus-steller mit Praktika- und Arbeits-stellen sowie Aus- und Weiterbil-dungsberatung und vieles mehr. (red) www.careerfair.nyc.co.at

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    Die CareerFair offeriert auch Workshops z. B. zu Karriere im Medienbereich.

    Eine neue Ausbildung fr Fhrungskrfte

    Salzburg. Das Bankhaus Spng-ler veranstaltet gemeinsam mit dem Institut fr Management einen Lehrgang fr Unterneh-mensnachfolger und Fhrungs-krfte von Familienunterneh-men. Das praxisorientierte Aka-demie-Programm Management kompakt umfasst die vier Pflichtmodule Markt, Geld, Mitarbeiter und Personal Skills sowie vier Wahlmodule. Die Absolventen schlieen den zwlftgigen Lehrgang mit einem Diplom des Instituts fr Management (IfM) ab.

    Management kompakt be-ginnt am 23. April, eine Anmel-dung ist noch bis 9. April mg-lich. Info-Abend am 19. Mrz ab 17:30 Uhr. (red) www.ifm.ac

    Demenz braucht gut ausgebildete Fachkrfte

    Krems. Die Lebenserwartung steigt und mit ihr die Zahl an lteren und pflegebedrftigen Menschen. Immer mehr erkran-ken an Demenz, daher steigt auch der Bedarf an speziell ausgebildeten Fachkrften in der Pflege und im Pflegema-nagement stetig.

    Um dieser Herausforderung zu begegnen, offeriert die Do-nau-Uni Krems gemeinsam mit der MAS Alzheimerhilfe den berufsbegleitenden Masterlehr-gang Demenzstudien ein Angebot, das sich laufend am aktuellen Kenntnisstand des internationalen Wissens orien-tiert. Lehrgangsleiterin ist die klinische Psychologin Stefanie Auer, die nun auf die erste Pro-fessur fr Demenzforschung in sterreich berufen wurde. (pj) www.donau-uni.ac.at

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    Spngler (oben das Stammhaus in Salzburg) kooperiert mit dem IfM.

    Neuer Lehrgang an der Donau-Uni Krems bildet Demenz-Experten aus.

  • Hagenberg. Bruno Buchberger ist in seiner Wissenschaft (Computer-Mathematik) wie auch als Tech-nologie-Manager durch zahlreiche Innovationen bekannt. (medianet widmete Buchberger das career portrait in der Ausgabe vom 13.2.)

    In seinem neuen Seminar Die Kunst des Erklrens: Klar Denken Klar Sprechen Klar Handeln er- lutert er die Kunst, wie man Kom- pliziertes auf Einfaches, Unbekann- tes auf Bekanntes zurckfhrt.

    Aus seiner Erfahrung in Hunder-ten Seminaren, Sitzungen, Firmen-gesprchen, Einzelberatungen, Diskussionen, etc. hat er ein 20-Schritte-Programm entwickelt, wie man das Erklrungsverhalten signifikant verbessern kann und Buchberger ist berzeugt und kann beweisen, dass bereits eine leichte Verbesserung der Qualitt der Er-klrungen in Wirtschaft, Verwal-tung, Ausbildung, Politik, Medien, etc. eine drastische Einsparung an Zeit und Geld bringen kann.

    In seinem neuen Seminar gibt er den Teilnehmern die Mglichkeit, die Technik des Erklrens an selbst gewhlten Beispielen aus dem be-ruflichen oder persnlichen Um-feld zu schrfen. Seine Methode ist ein Instrument, das man dann wei-ter selbststndig anwenden kann.

    Die nchsten Termine

    26.2., 28.3., 16.4., 30.5., 25.6., je-weils 9 bis 17 Uhr im Schloss Ha-genberg oder im Ursulinenhof Linz (Mehrheitswunsch der Teilnehmer)

    Seminargebhr: 350 plus 20% MwSt. Anmeldung an: [email protected]

    PERSONAL & MANAGEMENT/AUS- & WEITERBILDUNG

    Arbeitspltze Open Space und Desksharing statt Einzelbros, flexible Arbeitsmodelle und ergonomische Mbel

    Zufriedene Mitarbeiter sind leistungsfhiger

    Rosenheim. Klingt wie eine Binsen-weisheit, ist aber hiermit (erneut) nachgewiesen: Das physische und psychische Wohlbefinden der Mit-arbeiter am Arbeitsplatz ist eng mit deren Arbeitsumgebung verknpft. Sie kann das krperliche, kognitive und emotionale Wohlbefinden der Angestellten positiv oder negativ beeinflussen und dies wiederum hat unmittelbaren Einfluss auf die Produktivitt der Mitarbeiter.

    Fast die Hlfte unzufrieden

    Laut einer umfassenden Stu-die des deutschen Broeinrich-tungsspezialisten Steelcase in Zusammenarbeit mit dem Markt-forschungsinstitut IPSOS (befragt wurden 7.300 Mitarbeiter von Unternehmen und Organisationen mit mehr als 100 Angestellten in zehn Lndern) geben rund 41% al-ler Probanden an, dass sie mit ih-rer Arbeitsumgebung unzufrieden sind. Als Grnde hierfr nennen sie unter anderem einen hohen Geruschpegel im Groraumbro, der Stress verursacht, sowie feh-lende Bereiche fr konzentriertes Arbeiten. 40% aller Befragten sa-gen zudem, dass ihr Unternehmen kein guter Platz zum Arbeiten ist und nicht zu ihrem Lifestyle passt. Von allen Befragten arbeiten 79% noch an festen Arbeitspltzen und nur 36% haben die Mglichkeit, mit mobilen Gerten zu arbeiten.

    Wer seine Arbeitsumgebung als positiv bewertet, ist engagierter das ist ein weiteres wichtiges Resultat der Studie. Menschen arbeiten dann am kreativsten und produktivsten, wenn sie sich wohlfhlen. Das heit fr Unter-nehmen: Die Frderung des Wohl-befindens ihrer Mitarbeiter liegt

    im geschftlichen Interesse, da sie so in ihre Zukunftsfhigkeit und Resilienz investieren.

    In westlichen Kulturen werden Krper, Geist und Umgebung als getrennte Einheiten gesehen, aber wissenschaftliche Ergebnisse zei-gen mehr und mehr, dass diese eng miteinander verbunden sind. Wohlbefinden umfasst daher weit mehr als nur die krperliche Ge-sundheit, sondern muss ganzheit-lich verstanden werden, sagt Bea-triz Arantes, Psychologin und For-scherin des Steelcase WorkSpace Futures Team in Paris und spezi-alisiert auf die psychologischen Hintergrnde menschlicher Emo-tionen. Als Ergebnis unserer For-schungsarbeiten definieren wir Wohlbefinden als physisches und psychisches Wohlbefinden in Zu-sammenspiel mit einem frder-lichen Umfeld.

    Die Studie von Steelcase zeigt, dass eine optimale Arbeitsplatz-gestaltung das Wohlbefinden der Mitarbeiter und somit ihre Pro-duktivitt frdert. Steelcase hat drei Prinzipien identifiziert, die eine ideale Arbeitsumgebung aus-machen: 1. Eine Vielzahl von Rumen: Ein

    kosystem aus miteinander verknpften Bereichen, die ver-schiedene Arbeitsweisen unter-sttzen und aus denen der Nut-zer frei whlen kann.

    2. Eine Vielzahl von Arbeitsstilen: Eine Auswahl an Arbeitsplatz-lsungen, die Menschen dazu animieren, zu sitzen, zu stehen und sich zu bewegen, indem sie die Arbeit mit verschiedenen Technologien untersttzen.

    3. Eine Vielzahl von Prsenzen: Untersttzung verschiedener physischer oder virtueller Pr-

    senzformen an Arbeitspltzen, beispielsweise durch Video-konferenz-Systeme, welche die Interaktion mit anderen Men-schen frdern. Unternehmen haben bereits

    auf den Wandel der Arbeitswelt in den letzten Jahren reagiert und sich und ihre Arbeitsumgebungen entsprechend angepasst, lobt Arantes. Es gibt Open Space und Desksharing statt Einzelbros, fle-xible Arbeitsmodelle und ergono-mische Mbel. Unsere Studie zeigt, dass es jetzt Zeit fr den nchsten Schritt ist. Patchwork-Arbeiten ist gefragt: Wer sich fr jede Aufgabe die richtige Arbeitsumgebung und den richtigen Arbeitsstil aussu-chen kann, ist zufriedener, moti-vierter und produktiver. Das wird in Zukunft ein wichtiger Faktor fr die Innovationskraft von Unter-nehmen sein. www.steelcase.de

    PAUL CHRISTIAN JEZEK

    Der Trend heit Patchwork-Arbeit: Wie Unternehmen den Wohlfhlfaktor im Bro erhhen knnen.

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    Bei positiver Wahrnehmung des Arbeitsumfelds liefern die Mitarbeiter mehr Engagement und leisten dadurch auch mehr.

    Fachkrftemangel drckt auf den Umsatz

    Wien. Den heimischen Mittel-standsunternehmen bereitet im Moment vor allem der Mangel an geeigneten Top-Fachkrften groe Sorgen. Im europaweiten Vergleich wirkt sich dieser in sterreich so stark wie nir-gendwo sonst auf den Umsatz aus: 16% beklagen erhebliche, 43% zumindest geringfgige Einbuen. Europaweit sind es nur halb so viele, hier verzeich-nen laut eigenen Angaben nur 8% erhebliche und 23% ge-ringfgige Umsatzrckgnge.

    Erich Lehner von EY ster-reich: Fast zwei Drittel klagen ber Fachkrftemangel das ist die vierthchste Zahl in ganz Europa! (pj) www.at.ey.com

    Mobiles Lernen boomt rund um den GlobusWien. Laut einem Bericht von elearningindustry.com wur-den zuletzt weltweit scht-zungsweise 35,6 Mrd. Dollar fr selbstgesteuertes Lernen ausgegeben fr 2015 werden bereits 56,2 Mrd. erwartet.

    Nach The Research Institute of America hat eLearning das Potenzial, die Verfgbarkeit bzw. Speicherkapazitt von Information um bis zu 60% zu steigern. Mobiles Lernen ist somit eindeuig kosteneffizient und wirksam bei der Aneig-nung von Wissen ber den gesamten Lernprozess. (red) www.beckley.institute

    DHL Express erstmals Top Employers Austria

    Wien. DHL Express sterreich wurde durch das Top Emplo-yers Institute zum ersten Mal fr auerordentliche Mitar-beiterorientierung zertifiziert und gehrt somit neben Sirona, Bank Austria, Bhringer Ingel-heim, Hays, JTI und Samsung zu den Top Employers Austria.

    Die externe Zertifizierung ist fr uns eine sehr schne Be-sttigung, sagt Senior Director Human Resources, Werner Vo-gelsang. Einen groen Beitrag dazu leistet unser umfassendes Trainings- und Entwicklungs-programm Certified Interna-tional Specialist, das auch unseren Fhrungskrften die richtigen Instrumente in die Hand gibt. (red) www.dhl.com

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    Erich Lehner, Partner fr die Agenda Mittelstand bei EY sterreich.

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    Werner Vogelsang (rechts auen) mit DHL Express Mitarbeitern.

    B. Buchberger Seminar ber Die Kunst des Erklrens

    Klar Denken Sprechen HandelnNrnberg. Die Zahl der in Teilzeit arbeitenden Frauen ist in Deutsch-land seit der Wiedervereinigung stark angewachsen. Im vergange-nen Jahr waren elf Mio. Frauen teilzeitbeschftigt und damit dop-pelt so viele wie 1991, steht in ei-ner topaktuellen Studie des Insti-tuts fr Arbeitsmarkt- und Berufs-forschung (IAB).

    Die Zahl der beschftigten Frauen stieg der IAB-Forscherin Susanne Wanger zufolge dabei um

    21%, das von ihnen geleistete Ar-beitsvolumen nur um 4%. Ein et-was hheres Arbeitsvolumen wird heute also von deutlich mehr Ar-beitnehmerinnen erbracht als fr-her. Grund dafr ist die steigende Teilzeitquote bei Frauen; diese lag im Jahr 2014 bei knapp 58%.

    Mnner weniger familir

    Der Anteil von Mnnern, die Teil- zeit arbeiten, betrug 2014 gut 20%. Die Quote hat sich damit seit 1991 zwar mehr als vervierfacht, liegt aber noch immer weit unter dem Anteil der Teilzeitbeschftigung bei Frauen. Als Begrndung fr Teilzeitarbeit gab ein gutes Viertel (27%) der Mnner an, keine Voll-zeitstelle zu finden; ein weiteres Viertel (26%) arbeitet wegen Aus-bildung oder Studium nur Teilzeit.

    Bei Frauen entscheidet hinge-gen insbesondere die familire Situation, ob und in welchem Um-fang sie beschftigt sind, erklrt Arbeitsmarktexpertin Wanger. Ein Viertel (26%) entscheidet sich wegen der Betreuung von Kindern oder pflegebedrftigen Menschen fr eine Teilzeitstelle. (pj)

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    Immer mehr Teilzeit: Frauen reduzieren die Arbeitszeit hufig fr die Familie.

    Bruno Buchberger offeriert Seminare ber Die Kunst des Erklrens.

    Starker Anstieg Hauptschlich familire Grnde

    Deutsche Frauen arbeiten Teilzeit

    70 careernetwork Freitag, 27. Februar 2015

  • Wien. In den letzten Jahren wurde in der Branche Finanzdienstleis-tung einiges zur Qualittssiche-rung unternommen. Die Gewer-beordnung regelt die Aus- und Weiterbildung des Wertpapierver-mittlers sowie der Gewerblichen Vermgensberatung; die Weiterbil-dungspflicht umfasst 40 Stunden innerhalb von drei Jahren.

    Wolfgang K. Gltl, Obmann des Fachverbands Finanzdienstlei-ster in der Wirtschaftskammer:

    Letztes Jahr wurden sterreich-weit von den Fachgruppen und Wifis 140 Weiterbildungsstunden fr Finanzdienstleister angeboten. In den nchsten Jahren werden wir das Angebot weiter ausbauen.

    Weiterbildung muss dabei nicht teuer sein. Gltl: Knapp zwei Drit-tel der Stunden konnten um weni-ger als 50 pro Halbtag angeboten werden, ber 12% des Weiterbil-dungsangebots waren kostenfrei.

    Noch mehr Weiterbildung

    Fr alle Trger des Gtesiegels gilt die erhhte Weiterbildungs-pflicht im Ausma von 60 Stunden in drei Jahren.

    Die gesetzliche Weiterbildung wird hier jedoch voll angerechnet, das heit, dass 20 Stunden in drei Jahren zustzlich zu absolvieren sind. Das Gtesiegel zeigt daher, dass die Beratung auf immer aktu-ellem Wissensstand basiert.

    Finanzberater, die sich zu den Standesregeln bekannt haben, wer-den auf der Kunden-Website des Fachverbands Finanzdienstleister in einer Liste gefhrt.

    www.wko.at/pro-kunden

    careernetwork 71AUS- & WEITERBILDUNGFreitag, 27. Februar 2015

    Kostenlose Info-Veranstaltungen Highlights im Mrz: Mental- und Bewusstseinstrainer, Fachtrainer und Mediation

    BFI-Check: Gut informiert ist schon halb gewonnen

    Wien. Berufliche Ziele, persnliche Interessen wie Reisen, Hobbys oder die Suche nach Techniken zur Alltagsbewltigung die Grnde, warum die sterreicher in (Wei-ter-)Bildung Zeit und Geld investie-ren, sind mannigfaltig.

    Es mag wie eine Binsenweisheit klingen, was aber alle Bildungs-willigen eint, ist die Tatsache, dass sie Weiterbildung auch tatschlich weiterbringt, ist Valerie Hllinger, Geschftsfhrerin des BFI Wien, berzeugt. Abgesehen von der posi- tiven persnlichen Entwicklung, verlngern sich die Berufsjahre, die eine Person ohne Phase der Erwerbslosigkeit verbringt, dank Weiterbildung deutlich, zeigt ei-ne vom BFI Wien gemeinsam mit FAS Research durchgefhrte Stu-die. Angesichts der steigenden Ar-beitslosenzahlen ist das sicherlich kein unwesentliches Argument, meint Hllinger.

    Gratis-Wissensvorsprung

    Da aber sicher nicht jede Weiter-bildungsaktivitt fr jeden Men-schen gleich gut passt, gilt es, sich

    vor der Wahl des richtigen Kurs-angebots gut zu informieren. Die Menschen sehen in Bildungsfragen oft vor lauter Bumen den Wald nicht mehr und wollen bei der Wahl des richtigen Kursangebots begleitet werden, sieht Hllinger eine steigende Nachfrage nach Bil-dungsberatung. Die eigene Stand-ortbestimmung und Zielsetzung beim Lernen gewinne zunehmend an Bedeutung. Auerdem wollen sie die Gewissheit haben, ihr Geld so gut wie mglich investiert zu haben.

    Deshalb setzt das BFI Wien auch heuer seine erfolgreiche Reihe an kostenlosen Infoveranstaltungen fort; allein im ersten Halbjahr 2015 erwarten alle Interessierten mehr als 80 Infotermine.

    Einige Highlights

    DiplomlehrgangMental- undBewusstseinstrainerIn Infor-mationsabend: Montag, 2.3., 1819:30 Uhr; BFI Wien Catama-ran/Handelskai 348, 1020 Wien, Johann-Bhm-Platz 1/B/5.OG; Lehrgangsstart: 27.3.2015

    DiplomlehrgangMediationundKonfliktmanagementInforma-tionsabend: Dienstag, 3.3., 1819:35 Uhr; BFI Wien, 1034 Wien, Alfred-Dallinger-Platz 1; Lehr-gangsstart: 24.4.2015

    DiplomlehrgangZertifizierte/rFachtrainerIn Informations-abend: Dienstag, 10.3., 1819:30 Uhr; BFI Wien Catamaran/Han-delskai 348, 1020 Wien, Johann-Bhm-Platz 1/B/5.OG; Lehr-gangsstart: 22.4.2015

    DiplomlehrgangInteriorDesignInformationsabend: Donnerstag, 19.3., 1920:30 Uhr; BFI Wien Catamaran/Handelskai 348, 1020 Wien, Johann-Bhm-Platz 1/B/5.OG; Lehrgangsstart: 20.4.2015

    Die Infoveranstaltungen sind kostenlos. Aufgrund der groen Nachfrage bitten wir um Ihre Nach- richt unter [email protected]

    oder 01/811 78/10100, sagt Hllin- ger. Die Termine aller Informa-tionsveranstaltungen finden sich unter: www.bfi.wien

    PAUL CHRISTIAN JEZEK

    Allein im ersten Halbjahr erwarten alle Interessierten mehr als 80 Know-how-Termine.

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    Wolfgang K. Gltl: leistbare Weiterbildung fr Finanzdienstleister.

    Qualittssicherung (Erhhte) Weiterbildungspflicht

    Bildung fr FinanzdienstleisterWien. Zahlreiche interessierte Ju-gendliche haben Ende Februar am ersten bundesweiten Bau-Lehr-lings-Casting teilgenommen die Besten werden in den nchsten Wochen und Monaten an regionale Baufirmen vermittelt. ber 80 Be-triebe haben sich gleich direkt an den BauAkademie-Standorten in Krnten, N, O, Salzburg, Steier-mark, Tirol und Wien eingefunden, um dort ihre zuknftigen Fach-krfte persnlich zu sichten.

    Die Bauwirtschaft ist eine span-nende und anspruchsvolle Branche deshalb brauchen wir die besten Nachwuchskrfte, sagt Bundesin-nungsmeister Hans-W. Frmmel.

    Das triale Austro-System

    Hierzulande bekommen Bau-Lehrlinge durch das triale Aus-bildungssystem ein besonderes Rstzeug: Zustzlich zur Ausbil-dung im Lehrbetrieb und der Be-rufsschule verbringen alle Mau-rer, Tief- und Schalungsbauer bis zu acht Wochen an einer der acht sterreichischen BauAkademien.

    Die Verdienstmglichkeiten am Bau sind hher als in den meisten anderen Branchen: Bereits im ers-ten Lehrjahr verdient ein Lehrling 893 pro Monat, im zweiten Lehr-jahr steigert sich der Verdienst auf 1.339 , im dritten Jahr bekommt ein Baulehrling 1.786 . Auch die Betriebe kommen in den Genuss finanzieller Anreize: Zustzlich zur staatlichen Frderung erhalten Betriebe des Baugewerbes und der Bauindustrie pro Lehrling und pro Lehrjahr von den Bauverbnden ei-ne Prmie von 1.500 . (pj)

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    Fast 400 BauLehrlinge nahmen am ersten bundesweiten Casting teil.

    Lehrlinge Ausbildungspltze bei regionalen Baufirmen

    Erfolgreiches Bau-Lehrlings-Casting

    Weiterbildung fr die Sozialkoordinatoren

    St. Plten. Dieser Tage startet das aktuelle Weiterbildungs-programm der N Sozialkoor-dinatoren. Insgesamt wurden 22 Termine mit 18 unterschied-lichen Modulen fixiert. Auf-grund des groen Erfolgs der regionalen Veranstaltungen werden die Schulungen nicht zentral in St. Plten, sondern vor Ort in den Gemeinden ange-boten, erklrt Sozial-Landes-rtin Barbara Schwarz. Die Se-minare werden in jener Region stattfinden, aus der die meisten Anmeldungen kommen.

    Mittlerweile haben bereits mehr als 280 sozial engagierte Persnlichkeiten an der Wei-terbildung der N Landes-akademie teilgenommen. Die Angebotspalette ist vielfltig und reicht von Demenz ber Burnout und Konfliktmo-deration bis zur Gewaltpr-vention. Mit diesem Angebot wollen wir engagierte Persn-lichkeiten dabei untersttzen, ihre Aufgabe in ihrer Gemeinde optimal auszufllen, erklrt der Geschftsfhrer der N Landesakademie, Christian Milota. Die Workshops und Kurse sind kostenlos, und ein Einstieg fr Interessierte ist jederzeit mglich. (pj) http://bit.ly/18kvIRo

    Duales System als Standortfaktor

    Wien. Eine top-aktuelle Studie des Wiener Instituts fr Inter-nationale Wirtschaftsverglei-che unterstreicht die Position von Gewerbe und Handwerk, dem grten Lehrlingsausbil-der in sterreich.

    Das duale Ausbildungs-system ist das Herzstck der Sparte fr hochkompetente Facharbeiter und damit in weiterer Folge fr wettbe-werbsfhige Betriebe, betont die Obfrau der Bundessparte Gewerbe, Renate Scheichelbau-er-Schuster. Gut ausgebildete junge Leute und in weiterer Folge gut ausgebildete Fach-krfte sind am Standort s-terreich mitverantwortlich fr die erfolgreiche Positionierung unserer KMU in der globalen Wertschpfungskette.

    Die Empfehlung, das hei-mische Lehrlingssystem zu er-halten und weiterzuentwickeln, ist vollinhaltlich zu unterstt-zen und liegt in unserem ureigensten Interesse. (pj)

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    Barbara Schwarz, Landesrtin fr Arbeit, Familie und Soziales in N.

    Renate ScheichelbauerSchuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe.

    Valerie Hllinger, Geschftsfhrerin des BFI Wien: kostenlose Infoabende im Mrz.

    AUF EINEN BLICK

    Das BFI Wien beschftigt zusammen mit seinen Tochterunternehmen rund 650 Mitar-beiter sowie ber 600 selbststndige Trainer. Rund 45.000 Menschen nehmen jhrlich an den Lehrgngen, Kursen und Seminaren des Erwachsenenbildungsinstituts teil. Zu den Tochterunternehmen zhlen die Fachhoch-schule des BFI Wien mit 7 Bachelor- und 6 Masterstudiengngen, die Schulen des BFI Wien (HAK/HAS) und die gemeinntzige Job-TransFair GmbH, die am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen bei der Suche nach dem richtigen Job untersttzt.

  • Extrem begehrt!Die Universittslehrgnge der WU Executive Academy

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