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Hier werden Kanäle sehr intelligent vernetzt medianet career network Brüssel. Bei einer hochkarätig be- setzten Podiumsdiskussion am 26.5. wurde die Einrichtung eines EU-weiten Talentepools gefordert, um Arbeitgeber und Arbeitnehmer europaweit zusammenzubringen. Die Quintessenz: Einerseits stim- men die am Arbeitsmarkt angebo- tenen Qualifikationen teils nicht mit den Anforderungen der Arbeit- geber überein – andererseits ist die geografische Mobilität in der EU sehr niedrig. Bereits 40% der Firmen in der Europäischen Union haben Proble- me, Arbeitnehmer mit den richtigen Qualifikationen zu finden. (pj) BESTE MBA-AUSBILDUNGEN Aktuelles Ranking: Donau Uni Krems vor WU Executive Academy und MCI Seite 73 SCHWIERIGE TALENTSUCHE Beim Aufspüren neuer Fachkräfte tut sich der Mittelstand besonders schwer Seite 75 H. PFLAUDER BERGBAHNEN BAD KLEINKIRCHHEIM © Suzy Stöckl © ROC INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY. FREITAG, 29. MAI 2015 – 71 Profil Anton Jenzer bekommt einfach nicht genug vom Dialog Marketing. Seite 72 Barrierefrei Mehr Vielfalt am Arbeits- markt: atempo schafft neue Berufe für Menschen mit Behinderung. Seite 73 © Michael Moser/VSG Direktwerbung © Land OÖ/Linschinger LEISTUNGSDENKEN Zur aktuellen IMAS-Studie über das Meinungsbild der Österreicher rund um Beruf und Leistungs- bereitschaft. Seite 74 Wien. Laut einer aktuellen Studie von MindTake Research erlebt die Hälfte der Österreicher zwischen 15 und 59 zumindest gelegentlich das Gefühl von negativem Stress in der Arbeit. Zeitdruck ist dabei Stressauslöser Nummer eins, und Überstunden sind für die meisten Berufstätigen Realität. 75% der Berufstätigen in Öster- reich haben angegeben, Überstun- den zu machen. 22% arbeiten sechs bis zehn Stunden mehr in einem durchschnittlichen Monat, und 19% zwischen einer und fünf Stun- den. 13% machen sogar mehr als 20 Überstunden im Monat. Lediglich 18% haben angegeben, keine Über- stunden zu machen. Die Stressfaktoren Ein Drittel (34%) fühlt sich grund- sätzlich eher bis sehr gestresst. Die Hälfte (51%) beteuert, zu viele Auf- gaben zu haben und deshalb ge- stresst zu sein. Schlechtes Arbeits- klima ist immerhin für 35% ein Grund für Stress, genau wie Schlaf- mangel (34%). 23% nennen auch physische Belastungen als Stress- auslöser, und je 19% sind gestresst wegen schlechter Bezahlung und Mobbing zwischen Kollegen. (pj) Druck Drei Viertel machen Überstunden, ein Drittel verlässt das Haus unausgeschlafen Jede Menge Stress in der Arbeit Für viele Berufstätige ist Schlafmangel ein sehr wesentlicher Stressfaktor. Die Europäische Union muss attraktiver für internationale Talente werden. © Panthermedia.net/Diego Cervo © dpa/dpaweb/dpa/Jens Kalaene Fachkräftemangel Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Talentepool für die EU © Bergbahnen Bad Kleinkirchheim/Hans Groder

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  • Hier werden Kanle sehr intelligent vernetzt

    medianet

    careernetwork

    Brssel. Bei einer hochkartig be-setzten Podiumsdiskussion am 26.5. wurde die Einrichtung eines EU-weiten Talentepools gefordert, um Arbeitgeber und Arbeitnehmer europaweit zusammenzubringen.

    Die Quintessenz: Einerseits stim-men die am Arbeitsmarkt angebo-tenen Qualifikationen teils nicht mit den Anforderungen der Arbeit-geber berein andererseits ist die geografische Mobilitt in der EU sehr niedrig.

    Bereits 40% der Firmen in der Europischen Union haben Proble-me, Arbeitnehmer mit den richtigen Qualifikationen zu finden. (pj)

    BESTE MBA-AUSBILDUNGEN

    Aktuelles Ranking: Donau Uni Krems vor WU Executive Academy und MCI Seite 73

    SCHWIERIGE TALENTSUCHE

    Beim Aufspren neuer Fachkrfte tut sich der Mittelstand besonders schwer Seite 75

    H. PFLAUDER BERGBAHNEN BAD

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    INSIDE yOuR BuSINESS. tODAy. fREItAG, 29. MAI 2015 71

    Profil Anton Jenzer bekommt einfach nicht genug vom Dialog Marketing. Seite 72

    Barrierefrei Mehr Vielfalt am Arbeits-markt: atempo schafft neue Berufe fr Menschen mit Behinderung. Seite 73

    Michael Moser/VSG Direktwerbung

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    LEISTUNGSDENKEN

    Zur aktuellen IMAS-Studie ber das Meinungsbild der sterreicher rund um Beruf und Leistungs-bereitschaft. Seite 74

    Wien. Laut einer aktuellen Studie von MindTake Research erlebt die Hlfte der sterreicher zwischen 15 und 59 zumindest gelegentlich das Gefhl von negativem Stress in der Arbeit. Zeitdruck ist dabei Stressauslser Nummer eins, und berstunden sind fr die meisten Berufsttigen Realitt.

    75% der Berufsttigen in ster-reich haben angegeben, berstun-den zu machen. 22% arbeiten sechs bis zehn Stunden mehr in einem durchschnittlichen Monat, und 19% zwischen einer und fnf Stun-den. 13% machen sogar mehr als 20 berstunden im Monat. Lediglich

    18% haben angegeben, keine ber-stunden zu machen.

    Die Stressfaktoren

    Ein Drittel (34%) fhlt sich grund- stzlich eher bis sehr gestresst. Die Hlfte (51%) beteuert, zu viele Auf-gaben zu haben und deshalb ge- stresst zu sein. Schlechtes Arbeits- klima ist immerhin fr 35% ein Grund fr Stress, genau wie Schlaf- mangel (34%). 23% nennen auch physische Belastungen als Stress-auslser, und je 19% sind gestresst wegen schlechter Bezahlung und Mobbing zwischen Kollegen. (pj)

    Druck Drei Viertel machen berstunden, ein Drittel verlsst das Haus unausgeschlafen

    Jede Menge Stress in der Arbeit

    Fr viele Berufsttige ist Schlafmangel ein sehr wesentlicher Stressfaktor.

    Die Europische Union muss attraktiver fr internationale Talente werden.

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    Fachkrftemangel Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

    Talentepool fr die EU

    Bergbahnen Bad Kleinkirchheim/Hans Groder

  • Wien. Gleich zu Beginn des media-net-Gesprchs lsst Anton Jenzer keinen Zweifel an einem ganz wich-tigen Grundprinzip: Die Menschen goutieren Werbung, wenn diese fr sie informativ und relevant ist. Das haben viele Marktforschungen und Umfragen eindeutig bewiesen.

    Was dagegen nervt, sind Spams und Giekannen-Kampagnen, die an den persnlichen Bedrfnissen der jeweiligen Zielgruppe vorbei-gehen.

    Und damit ist Jenzer auch schon bei einem Thema, das ihn schon lange beruflich beschftigt: Rele-vante und zielgruppengenaue An-

    sprache gelingt auch heutzutage nur ber Kundenprofile und deren Auswertung. Seit Jahresbeginn ist er bei der VSG Direkt ttig, einem der fhrenden Produktions- und Dienstleistungsunternehmen fr Dialog Marketing, das seit mehr als einem Vierteljahrhundert er-folgreich im Markt ttig ist.

    Neben dem Ausbau des Kern-geschfts hat sich Jenzer bei VSG Direkt auf die Implementierung neuer Geschftsfelder konzentriert vor allem natrlich im analy-tischen und digitalen Bereich. Der Trend geht eindeutig in Richtung hybrides Marketing, also der intel-ligenten Vernetzung der On- und Offline-Kanle.

    Es geht um den Erfolg

    Was ist damit genau gemeint? Unternehmen wollen mit Dialog Marketing vorrangig wirtschaft-lich nachhaltigen und vor allen Dingen messbaren Verkaufserfolg erzielen, erklrt Jenzer. Ob Off- oder Online, egal ob personalisierte Mailings per Post oder Targeting-Lsungen im Web, alles hat seine Vor- und Nachteile und damit sei-ne Berechtigung.

    Je nach Ziel der Kampagne gelte es, die besten Aspekte der beiden Welten zu kombinieren: Als DMV- Prsident ist er einer der Initia-toren der Direct-Profit-Initiative Pimp my Campaign!, die es er-mglicht, bestehende Dialog Mar-keting-Kampagnen kostenneutral mit innovativen Manahmen zu op-timieren. Die Ergebnisse sind teil-weise beeindruckend: So konnte als ein Beispiel unter vielen durch personalisierte URLs in Kombina-tion mit postalischen Mailings bei

    einem Cross-Media-Case die Re-sponse-Raten deutlich erhht und die Kosten pro Kontakt auf ber ein Drittel gesenkt werden.

    Tools unter der Lupe

    Welche Manahmen empfiehlt Jenzer also medianet-Lesern im Detail? Das hngt immer davon ab, welches Ziel und welche Ziel-gruppe die jeweilige Kampagne hat! E-Mail-Newsletter funkti-onieren und werden immer noch sehr gern als Kommunikations-kanal genutzt und gern gelesen, solange sie besondere Angebote, wichtige Informationen und die griffige Incentives enthalten.

    Social Media-Prsenz, etwa mit einer gut gewarteten Unterneh-mensseite auf Facebook, gehrt heute wie eine Firmenwebsite oft-mals zum Standardrepertoire und hat seine Strke im Involvement der Kunden und Fans.

    Und QR-Codes oder personali-sierte URLs? Das sind bewhrte Tools, um sogenannte Medienbr-che einzuleiten, also um den Leser zum Wechseln des Kanals zu bewe-gen. Beispielsweise werden Print-

    Mailings oder Newsletter genutzt, um Kunden in den Online-Shop oder auf die Website zu lotsen.

    Location-Based-Services, Apps und ausgefeiltes Mobile Marketing haben laut Jenzer jedenfalls noch enormes Potenzial besonders in der jungen Zielgruppe der Digital Natives. Da wird in den kommen-den Jahren noch sehr viel passie-ren! Allerdings werde gerade in diesem Bereich noch viel experi-mentiert.

    Ein groes Bettigungsfeld

    Heute hat sich Dialog Marketing als Marketing-Disziplin ohne jeden Zweifel emanzipiert und etabliert. Durch neue Trends und Marktge-gebenheiten sind einige Auftragge-ber, Agenturen und Dienstleister in einer Umbruchphase und gerade dabei, ihr Geschft neu aufzustel-len, meint Jenzer ein schner Markt fr seine VSG Direkt und eine herausfordernde Aufgabe fr den DMV, der die Direct Profit Initiative unter dem inzwischen sehr populren Motto Pimp my Campaign! in Zusammenarbeit mit der sterreichischen Post AG weiter forcieren wird.

    Auch wenn die digitalen Medien besonders durch mobiles Inter-net und Smartphones in Zukunft noch strker unseren Alltag pr-gen werden, heit das nicht, dass klassische Kanle obsolet werden, sagt Jenzer. Bei der Erfindung des Fernsehens, des Handys oder des E-Readers wurde von Pessimisten noch jedes Mal das Ende des Vor-gnger-Mediums, also des Radios, des Festnetztelefons oder eben des Buchs prophezeit. Bekanntlich ist nichts davon eingetreten

    72 careernetwork Career portrait Freitag, 29. Mai 2015

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    Ob Print oder Digital: Dialog Marketing ist Trumpf

    Anton Jenzer kann und wird auch in den nchsten Jahren nicht vom Dialog Marketing lassen ganz im Gegenteil: Der gestandene DM-Profi hat mit der VSG Direkt in nchster Zeit noch einiges vor.

    10 FragenaN aNtoN JeNZer

    Als Kind wollte ich immer schon erwachsen werden.

    Erfolg ist beruflich: das Erreichen von Zielen; privat: sein Leben weitgehend selbst-bestimmt leben zu knnen.

    Fr die Karriere ist wichtig Lernfhigkeit, Leistung, Fortune, Kommunikation.

    Mein Lebensmotto: Als ehemaliger Fuballer: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

    Jungen Menschen wrde ich raten Zuhren, Lernen, Leisten, Kommunizieren.

    Die Bedeutung von Geld ist: sehr gro wenn auch nur aus finanziellen Grnden.

    Bcher, die mich berhrt haben: Balthasar Gracin, Handorakel und Kunst der Weltklugheit, Johann Wolfgang von Goethe, Faust I , Albert Camus, Der Mythos des Sisyphos.

    Wohin ich unbedingt reisen mchte Neuseeland, Sdafrika, Brasilien.

    Woran ich glaube Das Leben ist eine Reise ins Unbekannte und findet letztlich sein Ziel.

    In 20 Jahren werde ich geistig und krperlich hoffentlich noch einigermaen gesund sein.

    Neue Medien ergn-

    zen die bestehenden

    Kanle, verdrngen sie

    aber nicht.

    ANTON JENZER

    Der Dialog gewinnt im

    Zeitalter der digitalen

    Transformation noch

    mehr an Bedeutung.

    ANTON JENZER

    ZuR pERsON

    Anton Jenzer hat nach der Matura eine Drucktechnikausbildung abgeschlossen. Seit 1984 (!) ist er im Dialog Marketing ttig, u.a. war er lange Jahre Vorsitzen-der der Geschftsfhrung der Schober Group CEE. Seit Anfang des Jahres ist er Geschftsfhrer der VSG Direktwerbung GmbH, auerdem Grnder und Ge-schftsfhrer der Anton Jenzer Consul-ting GmbH sowie Mehrheitseigentmer der I-Group CZ/SK mit Sitz in Prag und Bratislava. Darber hinaus fungiert Jen-zer ehrenamtlich als DMV-Prsident und Board Member der FEDMA (Fede-ration of Direct and Interactive Marketing Association), die ihren Sitz in Brssel hat. www.dmvoe.at

    Zum uNTERNEHmEN

    Die VSG Direktwerbung GmbH in Brunn am Gebirge wurde 1989 gegrndet und be-schftigt rund 50 Mitarbeiter. Die Geschfts-felder sind Direkt Zielgruppenberatung, Adressauswahl/-berprfung, Datenaufbe-reitung, Digitaldruck, Produktion und Letter-shop-Verarbeitung von personalisierten Wer-bemittel sowie Logistik- und Versandservice. www.vsgdirekt.at

    pAuL CHRIsTIAN JEZEK

  • Wien/Graz. Sagte man frher, ,Be-hinderte sollen Brstenbinder werden oder in einer Werksttte Buntstifte sortieren, fordern Men-schen mit Behinderung heute ihr Recht auf Zugang zum ersten Ar-beitsmarkt ein, sagen die atempo-Geschftsfhrer Klaus Candussi und Walburga Frhlich.

    Vor 15 Jahren hat atempo mit mageschneiderten Ausbildungen fr junge Menschen begonnen. In der Folge sind Dienstleistungen fr Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen hinzugekom-men und damit auch neue Jobs entstanden.

    So werden unter der Marke ca-pito Texte in leicht verstndliche Sprache bersetzt oder Webseiten berprft. Hier gilt: Menschen mit Behinderungen testen selbst, ob ein Text oder eine Webseite barri-erefrei sind. Die TV-zertifizierte Methode ist gefragt: Vor Kurzem hat capito in Hamburg erffnet. Waren es anfangs Behrden, die sich von capito Broschren neu schreiben lieen, sind es nun im-mer mehr Unternehmen wie Ban-ken und Versicherungen, die den Wert von leicht verstndlichen In-formationen erkennen.

    Eine Idee wchst weiter

    Ein weiteres Angebot ist nueva Nutzer/innen evaluieren. Hier wird die Qualitt von Wohnhu-sern und Werksttten berprft. Zu den Kunden zhlen Stadtregie-rungen und kommunale Sozialhil-fetrger. Fr diese Beratungen wer-

    den Menschen mit Behinderung in einem zweijhrigen Programm zu Fachkrften ausgebildet und erhal-ten danach einen Arbeitsplatz.

    atempo gibt capito und nueva in einem Social Franchise-System weiter. Mit jedem neuen Partner entstehen bis zu zehn neue Ar-beitspltze auch und gerade fr Menschen mit Behinderung. Dafr hat atempo zahlreiche Auszeich-nungen wie den Franchise-Award oder den Trigos erhalten und wur-de vor Kurzem in Deutschland fr den Green Franchise Award nomi-niert. In der atempo-Gruppe in s-terreich und Deutschland arbeiten heute mehr als 370 Personen, da-von 265 mit einer Behinderung.

    Die Expertin fr Barrierefreiheit, Melanie Wimmer (27), beispiels-

    weise arbeitet seit drei Jahren bei atempo. Ihr Weg fhrte sie ber ein Praktikum und eine Ausbil-dung zu einer festen Anstellung. Als Rollifahrerin wei Wimmer ber Barrieren im Alltag Bescheid im capito-Team in Graz gibt sie ihr Wissen in Projekten im Touris-mus weiter und bersetzt Texte in eine leicht verstndliche Sprache. Ich mchte Menschen mit Behin-derung Mut machen, sich fr diese Arbeit zu interessieren.

    Evaluator fr Wohnhuser

    Oder Walter Reisinger (34): Er hat eine zweijhrige Ausbildung zum Experten fr betreute Wo-cheneinrichtungen gemacht und ist seit 15 Jahren Evaluator.

    Reisinger, der selbst Lern-schwierigkeiten hat, besucht Werksttten und Wohnhuser fr Menschen mit Behinderung. Als Evaluator fhrt er Interviews auf Augenhhe, wertet die Daten aus und verffentlicht diese auf der Webseite. So knnen Menschen mit Behinderungen, ihre Angehri-gen sowie Anbieter und Behrden die Angebote miteinander verglei-chen. Ich habe frher in einer Werksttte gearbeitet und wei sehr gut, wie es den Befragten geht.

    Strukturen aufbrechen

    Wenn wir eine inklusive Gesell-schaft wollen, mssen wir bereit sein, alte Strukturen aufzubre-chen, sagen Klaus Candussi und Walburga Frhlich. Ihre Vision: Alle Menschen knnen gleichbe-rechtigt miteinander leben, lernen und arbeiten, egal ob mit oder oh-ne Behinderung. Bei atempo ist das mglich: Jeder Mensch im ei-genen Tempo. (pj)

    www.atempo.at

    careernetwork 73PERSONAL & MANAGEMENT/AUS- & WEITERBILDUNGFreitag, 29. Mai 2015

    Holger Penz

    FH Krnten

    Der Soziologe und Psycho-loge Holger Penz ber-

    nimmt die Leitung des Studienbereichs Gesund-heit & Soziales an der FH Krnten. Seine Vorgn-gerin Bringfriede Scheu wird dem Studienbereich als Lehrende weiterhin erhalten bleiben.

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    Hansjrg Pflauder

    BB Bad Kleinkirchheim

    Der Osttiro-ler Hansjrg Pflauder (52) wird Vor-

    stand der Bergbahnen Bad Kleinkirchheim und damit Nachfolger von Rudolf Egger (64), der in den Ruhestand tritt. Zuvor war Pflauder u.a. Vertriebsleiter bei Tom Tailor Austria.

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    Michael Kickinger

    T-Mobile Austria

    Michael Kickinger (45) hat die Leitung des

    Kundenservices bei T-Mobile Austria bernom-men. Kickinger war u.a. bei Lauda Air, Austrian Airlines, One sowie Nie-derlassungsleiter ster-reich in der UniCredit Direct Services (UCDS).

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    brseDie Auf- und Umsteiger der Woche im Kurz- portrt.

    Eric Samuiloff

    trivium

    Seit Anfang Mai hat Eric Samuiloff den Vorsitz

    der Geschftsfhrung der 2008 gegrndeten trivium-Unternehmens-gruppe bernommen. Zuvor war Samuiloff u.a. Sprecher der Geschfts-fhrung von Swiss Life Select sterreich.

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    Vorreiter Der vor 15 Jahren gegrndete Verein atempo hat bereits 21 Partner u.a. in Berlin, Hamburg und Stuttgart

    Beste barrierefreie BerufeComputerprofi, Expertin fr Barrierefreiheit: atempo schafft neue Berufe fr Menschen mit Behinderung.

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    atempo-Geschftsfhrer Walburga Frhlich (l.) und Expertin Melanie Wimmer.

    MBA-Arbeitgeber-Ranking 2015 Aktuelle Untersuchung zur Qualitt postgradualer MBA-Ausbildung in sterreich

    Donau Uni siegt vor WU Executive AcademyWien. Fr eine vom Meinungsfor-schungsinstitut IMAD im Auftrag des Industriemagazins durchge-fhrte Studie wurden 182 Arbeit-geber (Personalverantwortliche und Geschftsfhrer) zur Akzep-tanz der MA-Ausbildung, Bekannt-heitsgrad, Weiterempfehlungsrate, etc. befragt.

    Mit deutlichem Vorsprung

    Im Arbeitgeber-Ranking konnte sich die Donau Uni Krems (Emp-fehlungsquote: 42%, Bekanntheits-grad: 95,4%) ziemlich deutlich vor der WU Executive Academy (Empfehlungsquote: 31,3%, Be-kanntheitsgrad: 84,2%) und dem Management Center Innsbruck durchsetzen.

    Spannende Ergebnisse liefert die IMAD-Studie auch zur Gehaltssi-tuation der Absolventen. So halten mehr als die Hlfte der Arbeitgeber Gehaltsverbesserungen nach dem Abschluss fr nicht direkt messbar oder inexistent. Immerhin mehr als einem Drittel der Arbeitgeber ist der reine Titel, der mit dem postgradualen Studium erworben wurde, gleichgltig.

    Dass die Ausbildung der Karrie-re hilft, steht somit auer Zweifel doch der echte Profit entzieht sich weiterhin der Messbarkeit. Denn fast drei Viertel der Befragten mei-nen, ein Executive MBA diene in erster Linie der Entwicklung per-snlicher Skills deutlich vor der Vertiefung bereits bekannter oder komplementrer Fachgebiete. (pj)

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    Die Donau-Universitt Krems siegte relativ deutlich vor der WU Executive Academy.

    Neues Lehrberufspaket wurde in Kraft gesetzt

    Wien. Das Lehrberufspaket 2015 ist das grte seit den 1980er- Jahren und enthlt insgesamt 18 neue bzw. modernisierte Ausbildungsordnungen. Schon ab Herbst knnen rund 8.000 Lehranfnger mit den neuen Berufsbildern ausgebildet werden. Als besonders wich-tig gilt der neue Lehrberuf Hotelkaufmann/-frau, der eine von der Tourismusbranche lange geforderte praxisgerechte Ausbildung bietet.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Hightech-Berufen wie der Mechatronik.

    Auerdem wird mit dem Einzelhandel der am strksten nachgefragte Lehrberuf moder-nisiert und an die Anforderun-gen der Praxis angepasst. (pj)

    FH-Absolventin fr Frderpreis nominiert

    St. Plten. Der ARD/ZDF-Fr-derpreis zeichnet Abschlussar-beiten ber die Medientechnik der Zukunft aus. Heuer mit im Rennen ist Jennifer Brunner, Absolventin des Master- Studiengangs Digitale Medien-technologien (Masterklasse Postproduktion), mit ihrer Diplomarbeit zu Second Screen. Darunter versteht man das Nutzen eines weiteren Gerts oder Monitors whrend des laufenden Fernsehprogramms.

    Den Grundstein zur Diplom-arbeit lieferte das Auftrags-forschungsprojekt Priticop (Primetime Couchpotato) der FH St. Plten im Auftrag von Terra Mater, bei der Brunner als studentische Mitarbeiterin unter der Leitung von FH-Dozentin Rosa von Suess mitwirkte. (red)

    short

    Anpassung an neue Technologien macht die Lehre fit fr die Zukunft.

    Jennifer Brunner vertritt die FH St. Plten hervorragend im Ausland.

    auf einen blick

    atempo wurde 2000 in Graz von Klaus Can-dussi und Walburga Frhlich als Verein zur Gleichstellung von Menschen gegrndet. Mit den Marken capito und nueva gilt atem-po als Vorreiter fr Barrierefreiheit und Pionier fr Social Franchise im deutschsprachigen Raum. Das atempo-Netzwerk erwirtschafte 2014 einen Umsatz von 4,8 Mio. und hat bereits mehr als 20 Partner.

  • Wien. Die WU beteiligt sich aktiv an universittsbergreifenden Wis- senstransfer- und Entrepreneur-ship-Initiativen im Rahmen des Entrepreneurship Center Network (ECN) und Wissenstransferzen-trum Ost, erklrt Rektor Christoph Badelt. Durch das neu geschaffene WU Grndungszentrum wird die-se Beteiligung ab dem 1.6. ausge-weitet und das Info-, Vernetzungs- und Serviceangebot fr alle Unis am Standort Wien ausgebaut.

    Das WU Grndungszentrum bndelt verstreute Aktivitten und will neue Akzente setzen: Das Bewusstsein fr Chancen und Mglichkeiten einer Karriere als Unternehmer soll ausgebaut, die dafr notwendigen Kompetenzen gesteigert, die Vernetzung von WU-Grndungsinteressierten unterei-nander und mit der bestehenden Start-up-, Frderungs- bzw. Fi-nanzierungsszene verbessert wer-den und diejenigen, die eine ei-gene Grndung versuchen wollen, sollen konkret untersttzt werden, insbesondere in den frhen Phasen des Grndungsprozesses.

    Internationale Vorbilder

    Die vielfltigen Manahmen und Untersttzungsangebote setzen auf Erfahrungen internationaler Vorbilder, zu denen bereits gute Kooperationsbeziehungen beste-hen. Zentrum und Ausgangspunkt der Aktivitten wird der Entre-preneurship Open Space sein, ein ffentlicher Raum fr Entre-preneurship, erklrt der wissen-schaftliche Leiter des Kompetenz-zentrums, Nikolaus Franke. (pj)

    PERSONAL & MANAGEMENT / AUS- & WEITERBILDUNG

    Aktuelle IMAS-Studie Das Meinungsbild der sterreicher rund um Beruf und Leistungsbereitschaft

    Lohnt sich Leistung in sterreich denn noch?

    Linz. Die sterreicher vertreten wohl die Meinung, dass sich Leis-tung lohnen muss. Aber welche Art von Leistung steht dabei im Beruf im Vordergrund? Um Aufschluss darber zu erhalten, hat das IMAS in einer Eigenstudie an 1.000 s-terreicher die Frage gerichtet, wo-von es ihrer Meinung nach in ers-ter Linie abhngen soll, was ein Mensch im Beruf verdient.

    Auf vier Kriterien sollte es nach Ansicht der Bevlkerung ganz be-sonders ankommen, nmlich auf:diekrperlicheSchwierigkeitder

    Arbeit (von 70% genannt);dieVerantwortung,diejemand

    fr andere Menschen trgt (65%);dieErfahrung(62%);dasgesundheitlicheRisiko,das

    jemand im Beruf hat (61%).Im Mittelfeld der Abfrage ran-

    gieren dann Aspekte wie geistige Schwierigkeit der Arbeit und das finanzielle Risiko. Kreativitt, Fle-xibilitt, etc. werden nur von klei-nen Teilen der Bevlkerung als be-sonders wichtig genannt.

    Interessanterweise ergibt sich dieses Bild nahezu ident unter er-werbsttigen und nicht erwerbst-tigen Personen; die Bevlkerung ist somit in der grundstzlichen Ein-schtzung sehr einheitlich. ImTrendzu2010zeigensichei-

    nige bemerkenswerte Auf und Abs: Die Bedeutung des finanziellen Risikos nimmt deutlich zu, auch das Dienstalter und die Erfahrung; hingegen sinkt die Bedeutung der Zuverlssigkeit.

    Strkere Belastungen

    Vier Fnftel der sterreicher meinen, dass die Belastungen am Arbeitsplatz zunehmen, nur jeder Zehnte empfindet das Gegenteil.

    Genau genommen sind es 47%, die der Aussage, die Belastungen am Arbeitsplatz haben stark zu-genommen, voll und ganz zustim-men. berdurchschnittlich hufig uern dies Personen zwischen 35 und 59 Jahren, Facharbeiter und einfache Angestellte.

    Zahlt sich Leistung im Beruf noch aus? Bei dieser Fragestellung zeigt sich eine klare Meinungspo-laritt. Rund 44% der Bevlkerung wrden die Aussage, Leistung zahlt sich in sterreich nicht aus, beja-hen, rund 45% verneinen. In den beiden ueren Skalenbereichen liegt das Verhltnis bei 10 zu 16. Mnner, Personen zwischen 35 und 59 Jahren und Menschen mit hherer Bildung uern hufiger Zweifel an der Leistungsgerechtig-keit.

    Bemerkenswert: Jeder zweite sterreicher ist zumindest teilwei-se der Ansicht, dass junge Men-schen nicht mehr so leistungsbe-reit sind wie noch vor zwei bis drei Jahrzehnten. Knapp zwei Fnftel wrden dieser Behauptung wi-dersprechen. In der sogenannten Top-Box zeigt sich ein deutliches Altersgeflle: Je lter, desto eher gilt der Rckgang der Leistungs-bereitschaft der Jugendlichen als gegeben.

    Die Jungen lassen nach

    Es muss uns zu denken geben, dass laut dem vorliegenden Be-fund aus der Meinungsforschung die Bedeutung von Leistung in der Bevlkerung abnimmt, kom-mentiert der obersterreichische

    Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl die Ergebnisse der aktuellen IMAS-Studie. So sei beispielsweise die Bedeutung des Faktors Ein-satzbereitschaft und Zeit, die je-mand fr seinen Beruf aufwendet, im Vergleich zu einer Erhebung im Jahr2010sogarzurckgegangen.

    Damit setzt sich ein bedauer-licher Trend fort, denn schon eine IMAS-Umfrage vom Oktober des Vorjahres hat ergeben, dass Leis-tung und sozialer Aufstieg keine anstrebenswerten Lebensziele mehr sind, bedauert Strugl.

    Anforderungsprofi veraltet?

    Aus dem Gesamteindruck dieser Umfrage drngt sich der Eindruck auf, dass sich das berufliche An-forderungsprofil der Bevlkerung noch stark an der Realitt der Schornsteinindustrie orientiert und somit etwas veraltet wirkt, kriti-siert der obersterreichische Steu-erberater Markus Raml, Initiator des Raml und Partners Forums, eines gesellschafts- und wirt-schaftspolitischen Thinktanks. Zu bezweifeln ist, ob das derzeit noch bestehende berufliche Tugend- register in ausreichender Weise dem modernen Ideal eines initia-tiven, geistig flexiblen Arbeitneh-mertyps entspricht, den die Wirt-schaft zur Behauptung im interna-tionalen Wettbewerb bentigt.

    Leistung knne nicht grenzen-los sein, es bedrfe in Zukunft strkerer qualitativer Aspekte als quantitativer, sagt Raml. Die Umfrage zeigt, dass die Aussage ,Leistung zahlt sich im Beruf aus nicht eindeutig bejaht wird und so-mit ein starker Zweifel der Bevl-kerung erkennbar ist. Das ist eine Gefahr fr den Glauben an den so-zialen Aufstieg und die Leistungs-orientierung! (pj)

    PAUL CHRISTIAN JEZEK

    Strugl: Engagement und Grndergeist mssen wieder einen hheren Stellenwert bekommen.

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    O Leistungspreis 2015 ausgeschrieben, um das Gold in den Kpfen der jungen Menschen in Obersterreich zu heben: Landesrat Strugl (l.), Steuerberater Raml.

    FH Campus Wien fr Staatspreis nominiert

    Wien. Als eine der ersten Hoch-schulen sterreichs bewarb sich die FH Campus Wien fr den Staatspreis Unternehmens-qualitt. Das erfolgreiche As-sessment bescherte der FH die hchste Auszeichnung Recog-nised for Excellence 5 Star und einen Finalplatz fr den Preis in der Sparte Non-Profit-Unternehmen.

    Bewertet wird nach dem EFQM Excellence-Modell, einer auf neun Kriterien basierenden Rahmenstruktur zur Beurtei-lung der Unternehmensqualitt von Organisationen. FH-Ge-schftsfhrer Manfred Teiner: Wir sind stolz darauf, als erste FH fr diesen Staatspreis nominiert worden zu sein, und werden auf dieser Basis unser Studienangebot weiterhin zu-kunftsfhig ausrichten. (pj)

    Moodle & Co. sollen bald entfesselt werdenSt. Plten. In einem Forschungs-projekt will das E-Learning Center der Donau-Uni Krems eine innovative Schnittstelle fr gngige Lernplattformen wie Moodle oder Mahara ent-wickeln. Mit der xAPI-Schnitt-stelle (einer neuen E-Learning- Spezifikation) sollen mit Smart-phone und Tablet gesammelte Inhalte in die Lernplattformen einflieen und bergreifende Analysen ermglichen. (red)

    Zwei heimische Unis in den neuen QS-Top 50

    Wien. Zwei sterreichische Unis sind in den Top 50 in je einem von 36 Studienfchern der QS World University Rankings by Subject vertreten. Die Veteri-nrmedizinische Uni Wien be-legt Platz 33 im Bereich Veteri-nrmedizin, whrend die Wie-ner WU Rang 36 in Business & Management Studies einnimmt.

    Die Uni Wien schafft es in acht Fchern in die weltweiten Top 100. Die Medizinische Uni, die TU und die Uni fr Boden-kultur Wien sind in mindestens einem Fach vertreten. Die Rankings zeigen, dass sterrei- chische Universitten in be-stimmten Fachbereichen For-schung auf Weltklasseniveau produzieren, lobt QS For-schungsleiter Ben Sowter. (pj)

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    Manfred Teiner, Geschftsfhrer der FH Campus Wien.

    Gute Position im Ranking: die Veteri-nrmedizinische Universitt Wien.

    Start-ups im Fokus Entrepreneurship Open Space

    WU initiiert ein GrndungszentrumWien.DerTagderTageistder2.Juli: Dann gehen die ersten ster-reichischen Brosesselmeister-schaften am Kaisermhlendamm ber die Bhne. Es werden die schnellsten, wendigsten und aus-gefallensten Sportler gesucht und geehrt.

    Die ersten Testfahrten fr den BCM2015verliefensehrvielver-sprechend. Gerade die lteren Mo-delle lagen gut auf der Strae, und selbst im stressigsten Arbeitsalltag gibt es gengend Mglichkeiten fr entsprechendes Training!

    Teamgeist & Technik zhlen

    600 Meter sind im Team zu absol- vieren. Angetrieben von einem oder zwei Kollegen, meistert der Bro-sesselfahrer die selektive Piste. Im Rennen gegen die Zeit und um die Gunst des Publikums entscheidet sich, wer sich 1. sterreichischer Brosesselmeister nennen darf.

    Das Rahmenprogramm mit Speis und Trank und verlockenden Prei-sen trgt das Seine bei: Gemeinsam mit Partnern sorgt Premium-Semi-nar- und Kongressveranstalter IIR fr barrierefreies Vorankommen

    und einen angenehmen Abend auch abseits der Rennstrecke.

    Meldeschluss fr die Teilnahme istder26.Juni.DieEinnahmenderVeranstaltung kommen Jugend am Werk zu Gute.

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    Die ersten fein getunten Brosthle ver-sprechen eine aufregende Konkurrenz.

    WU-Rektor Bardelt: Grndungszentrum soll Start-ups anspornen und beflgeln.

    BCM2015 Wer wird 1. sterreichischer Brosesselmeister?

    Das Rennen fr Sesselkleber

    74 careernetwork Freitag, 29. Mai 2015

  • PERSONAL & MANAGEMENT careernetwork 75Freitag, 29. Mai 2015

    Geheimniskrmerei rund um die JobsucheLinz. Wissen Ihre Kollegen, wenn Sie suchen? Diese Frage stellte karriere.at 457 Usern auf Arbeitnehmerseite. Die Antwor-ten zeigen eine deutliche Ten-denz: 40% weihen nur wenige in ihre Absichten ein.

    39% behalten Jobwechsel-Ab-sichten ganz fr sich; 13% der Umfrageteilnehmer sind ehr-lich, wenn sie gefragt werden.

    Nur 8% haben kein Problem damit, mit Kollegen ber ihre Jobsuche zu sprechen. (red)

    whatchaSkool goes Germany ab Juni

    Berlin. whatchaSkool, eine von der Online-Karriere-Plattform whatchado ins Leben gerufene Eventreihe, die Jugendliche von 13-18 bezglich ihres Be-rufslebens informieren will, startet auch in Deutschland: In Berlin sind Anfang Juni u.a. das Carl von Ossietzky-Gymna-sium und das Georg-Bchner -Gymnasium die Locations. (pj)

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    whatchado-Grnder Ali Mahlodji.

    Herausforderung Talent Management muss auch im Mittelstand baldigst zur Chefsache werden

    Schwierige TalentsucheWien. Sechs von zehn Mittelstnd-lern in sterreich sehen sich fr die Talentsuche im eigenen Haus unzureichend aufgestellt. Nur un-wesentlich besser schtzen die Unternehmen ihren Zustand bei der Entwicklung und Motivation interner Hoffnungstrger ein.

    Das sind Ergebnisse der Studie Talent Management im Mittel-stand. Fr die Untersuchung hat die Unternehmensberatung ROC Fhrungskrfte und HR-Experten von 144 groen mittelstndischen Unternehmen befragt. Den Ergeb-nissen zufolge geht deutlich mehr als die Hlfte der Betriebe in s-terreich davon aus, dass sie fr die Talentsuche im eigenen Haus allenfalls mittelmig gerstet ist. Die Arbeitgeber geben sich selbst somit in Sachen Talent Manage-ment kein gutes Zeugnis.

    Kein Interesse am Talent!?

    Dabei hat der Mittelstand lngst erkannt, dass Talent Management insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkrftemangels immer wichtiger wird. So stehen etwa in sterreich fr bis zu 77% der Un-ternehmen Aufgaben wie die Iden-tifikation, Entwicklung und Bin-dung interner Talente ganz oben auf der Agenda.

    Die aktuellen Defizite im Talent Management sind auch fr die

    Mitarbeiter sprbar: Das Gefhl, im eigenen Unternehmen nicht wahrgenommen zu werden, ist bei Arbeitnehmern weit verbreitet, wie eine Mehrlnderstudie von ROC schon 2013 gezeigt hat.

    Rund 59% der Arbeitnehmer ma-chen demnach die Erfahrung, dass sie bei Frderprogrammen ber-gangen werden, weil sie ihr Chef nicht wahrnimmt; 42% sind sogar der Meinung, die Chefs htten berhaupt kein Interesse daran, Talente zu entdecken und zu fr-dern.

    Fhrungskrftemangel

    Dass der sterreichische Mittel-stand nicht nur unter einem Fach-krfte-, sondern auch unter einem Fhrungskrftemangel leidet, zeigt die aktuelle Studie ebenfalls. 21% der mittelstndischen Unter-nehmen brauchen nmlich bis zu einem Jahr, um vakante oder neu geschaffene Positionen im Top-Management zu besetzen. Knapp 39% suchen noch bis zu sechs Mo-nate nach geeigneten Kandidaten fr ihre Spitzenposten.

    Nur gut die Hlfte der Fh-rungspositionen besetzen die Mit-telstndler dabei aus den eigenen Reihen. Die Unternehmen erhof-fen sich von den Externen vor allem frischen Wind. Aus dieser Sichtweise ergibt sich allerdings ein Dilemma: Denn da die Studie auch zeigt, dass die Firmen davon

    ausgehen, dass interne Karriere-perspektiven bei der Motivation der eigenen Mitarbeiter der ent-scheidende Hebel sind, besteht zwischen interner und externer Rekrutierung ein starker Interes-senkonflikt.

    Diesen zu managen, ist essen-ziell fr den Unternehmenserfolg, insbesondere im Mittelstand, der im Recruiting von Top-Kandidaten oft gegenber Grounternehmen das Nachsehen hat. Die technische Umsetzung eines Talent Manage-ments stellt zumindest fr den Mittelstand mittlerweile keine un-berwindbare finanzielle Heraus-forderung mehr dar; IT-gesttzte Talent-Management-Systeme helfen dabei, systematisch und transparent zu arbeiten. Die aktu-

    elle ROC-Studie zeigt jedoch, dass der Abschied vom papierbasierten Lohnbro noch schwerfllt.

    Dabei erffnen gut aufbereitete Daten den Entscheidern die Mg-lichkeit, sich einen belastbaren berblick ber die vorhandenen Mitarbeiter zu verschaffen: Wer hat welche Kenntnisse? Wen ms-sen wir wie schulen? Und wer kann kurzfristig oder in den nchsten Jahren ausscheidende Fhrungs-krfte ersetzen? Fehlt einer Fir-ma diese Datenbasis, fehlt ihr die Grundlage, die hauseigenen Ta-lente zu identifizieren.

    Eines ist aber auch klar: Um wirklich erfolgreich zu sein, muss Talent Management auch im Mit-telstand zu einer echten Chefsache werden.

    oLIVEr BACK

    Der heimische Mittelstand tut sich beim Aufspren neuer Fachkrfte besonders schwer.

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    Autor Oliver Back ist Geschftsfhrer der Unternehmensberatung ROC.

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