internship thesis

of 23/23
Universität Stuttgart Praktikantenamt Maschinenbau Name: Lind Vorname: Jannik Matrikelnummer: 2745667 Studiengang: B.Sc. Maschinenbau Semester: 1 Unternehmen: Walter Steinbach GmbH & Co. KG Praktikum vom 02.07.2012 bis 24.08.2012

Post on 28-Dec-2015

24 views

Category:

Documents

0 download

Embed Size (px)

DESCRIPTION

as above

TRANSCRIPT

  • Universitt StuttgartPraktikantenamt Maschinenbau

    Name: Lind

    Vorname: Jannik

    Matrikelnummer: 2745667

    Studiengang: B.Sc. Maschinenbau

    Semester: 1

    Unternehmen: Walter Steinbach GmbH & Co. KG

    Praktikum vom 02.07.2012 bis 24.08.2012

  • Praktikumsbericht

    23.07.2012 24.08.2012

    Von Jannik Lind, Matrikelnr. 2799283

    Vorpraktikum fr den Studiengang: B.Sc. Maschinenbau, Universitt Stuttgart

    Walter Steinbach GmbH & Co. KG Drrheimer Strae 41

    78166 Donaueschingen Tel: +49 771 / 85 08 -0

    E-mail: [email protected] Internet: www.walter-steinbach.de

  • Inhaltsverzeichnis

    1. Einleitung 2

    2. Ttigkeitsbericht 3

    2.1. Zerspanungsbereich (Woche 1,2) VP1 3

    2.2. Stanzerei, Montage, Lterrei, Erodieren (Woche 3,4) VP1, VP2....... 4

    2.3. Schweierei (Woche 4) VP4..... 5

    2.4. Lehrwerkstatt (Woche 5,6,7) VP5, VP1... 6

    2.5. Werkzeugbau (Woche 8) VP5, VP1.... 10

    3. Technischer Bericht. 11

    3.1. Zerspanungsbereich (Woche 1,2) 11

    3.2. Stanzerei, Montage, Lterrei, Erodieren (Woche 3).. 13

    3.3. Schweierei (Woche 4).. 15

    3.4. Lehrwerkstatt Projekt: Schieber (Woche 5,6). 16

    3.5. Projekt: Aschenbecher (Woche 7) 19

    3.6. Werkzeugbau Projekt: Schleifvorrichtung (Woche 8) 20

  • 1 Einleitung

    Die Firma Steinbach existiert seit 1912 in Donaueschingen und beschftigt 150

    Mitarbeiter. Sie besitzt eine hohe Fertigungsbreite und Fertigungstiefe.

    Die Produkte werden vom Rohstoff bis zur Endmontage, in den verschiedenen

    Fertigungsprozessen, bei Steinbach produziert.

    So gelingt es ihr in unterschiedlichen Branchen, wie der

    Automobil-, Elektro-, Maschinenbau-, Druck-, Wehr und Bankenindustrie, ttig zu

    sein.

    Neben diversen Produktionsarten wie Prototypen, Klein- und Groserienfertigung

    besitzt Steinbach auerdem eine Entwicklungs-, Ausbildungs- und

    Konstruktionsabteilung sowie einen Werkzeug-, Maschinen- und Apparatebau.

    Aufgrund dieser enormen Vielfltigkeit entschied ich mich mein Vorpraktikum bei der

    Firma Steinbach zu absolvieren.

    2/20

  • 2 Ttigkeitsbericht

    2.1. Woche 1: Zerspanungsbereich

    Montag, 02.07.2012:

    - Betriebsfhrung

    - Sicherheitseinweisung

    - Einweisung in den Zerspanungsbereich

    - Einfhrung an den Bohrmaschinen

    Dienstag, 03.07.2012:

    - Begleitung des Abteilungsleiters

    Mittwoch, 04.07.2012:

    - Bohren und Senken verschiedener Metalle

    - Nachbearbeitung

    - Prfen

    Donnerstag,05.07.2012:

    - Crashkurs im technischen Zeichnen

    - Anfertigung einer Zeichnung

    Freitag, 06.07.2012:

    - Anreien nach besagter technischen Zeichnung

    - Krnen

    - Bohren, Senken

    - Suberung des Arbeitsplatzes

    3/20

  • 2.1. Woche 2: Zerspanungsbereich

    Montag 09.07.2012:

    - Reiben

    - Gewinde schneiden von Hand und mit Maschine

    - Nachbearbeitung

    Dienstag 10.07.2012:

    - Einfhrung an den Honmaschinen

    - Honen verschiedener Materialien

    Mittwoch 11.07.2012:

    - Einweisung an einer kleinen Frsmaschine

    - Rsten und fertigen einiger Teile

    Donnerstag 12.07.2012:

    - Begleitung eines Mitarbeiter an einer CNC-Frsmaschine

    - Einfhrung in Programmierungssoftware

    Freitag 13.07.2012:

    - Mithilfe beim Rsten

    - Suberung der Arbeitsplatzes

    4/20

  • 2.2. Woche 3: Stanzerei, Montage, Lterrei, Erodieren

    Montag 16.07.2012:

    - Einweisung in die Stanzerei

    - Rsten mehrerer Stanzmaschinen

    - berwachung der Produktion

    Dienstag 17.07.2012:

    - Entgraten

    - Nachbearbeiten

    - Einfhrung in das Vakuumtiefziehen

    Mittwoch 18.08.2012:

    - Einfhrung an den Walzmaschinen

    - Walzen verschiedener Materialien

    - Kontrolle

    - Einfhrung an einer Spindelpresse

    - Drcken verschiedener Hlsen in Buchsen

    Donnerstag 19.08.2012:

    - Einfhrung in die Montage

    - Besichtigung der verschiedenen Positionen

    - Mitarbeit in der Montagelinie

    - Mitarbeit in der Logistik

    Freitag 20.08.2012:

    - 100 % Kontrolle

    - Verpacken

    - Versand

    - Einfhrung in die Lterrei

    - Hartlten

    - Einfhrung in die Erodierabteilung

    - Begleitung des Abteilungsleiters

    5/20

  • 2.3. Woche 4: Schweierei

    Montag 23.07.2012:

    - Besichtigung der Schweierei

    - Sicherheitsbestimmungen

    - Einfhrung in das Schweien

    Dienstag 24.07.2012:

    - Beschaffung verschiedener Materialien

    - WIG Schweibungen

    - Einfhrung in die Schleiferei

    Mittwoch 25.07.2012:

    - WIG Schweibungen

    - Elektrodenschleifen

    Donnerstag 26.07.2012:

    - MAG Schweibungen

    Freitag 27.07.2012:

    - Bedienen des Schweiroboters

    - Nachbearbeitung

    6/20

  • 2.4. Woche 5: Lehrwerkstatt

    Montag 30.07.2012:

    - Einfhrung in die Lehrwerkstatt

    - Einfhrung an den Frsmaschinen

    Dienstag 31.07.2012:

    - Werkstcke auf Ma frsen

    - Entgraten

    - Phasen schleifen

    - Kontrolle

    Mittwoch 01.08.2012:

    - Beginn mit dem Projekt: Schieber

    - Materialsuche

    - Einfhrung an den Sgemaschinen

    Donnerstag 02.08.2012:

    - Fren der Teile

    - Phasen schleifen

    Freitag 03.08.2012:

    - Einfhrung an den Schleifmaschinen

    - Schleifen der erforderlichen Oberflchen

    7/20

  • 2.4. Woche 6: Lehrwerkstatt

    Montag 06.08.2012:

    - Anreien

    - Krnen

    - Bohren

    Dienstag 07.08.2012:

    - Gewinde schneiden von Hand

    - Reiben

    - Senken, Zapfen senken

    Mittwoch 08.08.2012

    - Aufgrund falscher Kernlcher fr die Gewinde neue Teile sgen, fren

    Donnerstag 09.09.2012

    - Teile ausrichten

    - Passend schleifen

    - Verstiften

    Freitag 10.10.2012

    - Verschrauben

    - Reinigung der Lehrwerkstatt

    8/20

  • 2.4. Woche 7: Lehrwerkstatt

    Montag 13.08.2012:

    - Beginn mit dem Projekt: Aschenbecher

    - Skizze anfertigen

    - Material suchen

    - Sgen

    Dienstag 14.08.2012:

    - Einfhrung an den Drehmaschinen

    - Plandehen

    Mittwoch 15.08.2012:

    - Reparatur des Reitstocks

    Donnerstag 16.08.2012:

    - Innendrehen

    - Phasen

    Freitag 17.08.2012:

    - Reinigung der Lehrwerkstatt

    - Einfhrung in den Werkzeugbau

    9/20

  • 2.5. Woche 8: Werkzeugbau

    Montag 20.08.2012:

    - Beginn mit dem Projekt: Schleifvorrichtung

    - Lsung berlegen

    - Material suchen

    Dienstag 21.08.2012:

    - Sgen

    - Plandrehen

    - Feilen

    Mittwoch 22.08.2012:

    - Fren

    - Phasen

    - Bohren

    Donnerstag 23.08.2012:

    - Gewinde schneiden

    - Schweien

    Freitag 24.08.2012:

    - Montage der Vorrichtung

    - Endbesprechung mit Personalleitung

    - Verabschiedung

    10/20

  • 3 Technischer Bericht

    3.1. Woche 1,2: Zerspanungsbereich

    Nach meiner Ankunft bei der Firma Steinbach wurde mir als erstes der gesamte

    Betrieb gezeigt, sowie dessen Sicherheitsbestimmungen erklrt. Es half mir einen

    groben berblick ber das Unternehmen zu gewinnen. Desweiteren konnte ich mich

    nun besser darauf vorbereiten, was in den folgenden Wochen auf mich zukommt.

    Meine erste Station war der Zerspanungsbereich. Als erstes wurden mir

    verschiedene Bohrterminals gezeigt und erklrt. Hier gab es einige Dinge zu

    beachten. Es war wichtig, welches Material mit welcher Schnittgeschwindigkeit,

    welcher Drehzahl, welchem Bohrer und mit welchem Khl/- Schmiermittel sauber

    bearbeitet werden konnte. Nachdem ich einige Versuche mit Bohrer und Senker

    unternommen hatte, bekam ich eine Kurzunterweisung im technischen Zeichnen. So

    war es mir mglich sehr einfache Zeichnungen zu entschlsseln, sowie nach deren

    Anweisung zu fertigen. Mein erstes Projekt war eine technische Zeichnung. Dabei

    sollte eine Platte1 entworfen werden auf der sich verschiedene Bohrungen,

    Senkungen etc. befinden.

    Um die richtige Position der Bohrungen zu finden, machte ich mit einem Hhenreier

    einen leichten Kratzer in der richtigen Hhe auf dem Werkstck. Dreht man das

    Werkstck nun um 90 und macht eine weitere Hhenabmessung erhlt man, in

    Form eines Schnittkreuzes, die exakte Position der Bohrung. Man musste darauf

    achten, dass die Kratzer so klein wie mglich werden, da sie sonst unschn auf der

    Materialoberflche zu sehen sind.

    11/20

  • Als nchstes krnte ich die Postionen mit einem Krner und einem sanften

    Hammerschlag. Dank der Krnung zentrierte sich der Bohrer selbststndig und war

    gegen Verrutschen gesichert. Nachdem alle Bohrungen fertig waren und ich sie

    mithilfe eines Senkers entgratet hatte, schlug ich in einem Metalltabellenbuch nach,

    welche Bohrlochdurchmesser fr welches metrisches Gewinde bentigt wird. Beim

    Gewindeschneiden von Hand gilt es darauf zu achten, dass langsam und

    gleichmig gedreht wird bis ein neuer Gewindegang geschnitten ist. Danach dreht

    man den Gewindebohrer wieder zurck, um die Spne heraus zu transportieren.

    Auerdem muss das Werkzeug besonders gut gelt sein. Das Gewindeschneiden

    mit einer Maschine war etwas komplizierter, da bei kleinen Gewindedurchmessern

    der Bohrer leicht abbricht, falls er nicht exakt in der Zentrierung aufkommt. Als letzer

    Schritt an der bungsplatte, fertigte ich mithilfe einer Reibahle genaue

    Durchgangslcher. Reibt man ein gebohrtes Loch, so wird dessen Oberflche und

    Durchmesser exakter.

    Mein nchster Arbeitsplatz befand sich an den Honmaschinen. Mithilfe einer solchen

    Maschine ist es mglich extrem genaue Oberflchen zu erreichen. Das zu

    bearbeitende Werkstck wird unter kontinuierlichem lzufluss ber einen rotierenden

    Honstein bewegt. Meine Aufgabe war es Ringe von innen auf exakte Durchmesser

    zu Honen, indem ich den Steinvorlauf regulierte. Mithilfe eines Prfmittels war es

    mglich Durchmesser im -Bereich herzustellen.

    Der folgende Arbeitsbereich war die Frsabteilung. Als erstes lernte ich an einer

    einfachen Frsmaschine den Unterschied zwischen dem Gleichlauf- und dem

    Gegenlauffrsen. Mit leichten Frsbungen bekam ich ein Gefhl mit welcher

    Geschwindigkeit gefrst werden musste, um eine saubere Oberflche zu erhalten.

    Die Mitarbeit an einer CNC-Frsmaschine war meine nchste Station. Ich bekam zu

    sehen, wie ein komplettes Programm fr ein Werkstck geschrieben wurde und mir

    wurde erklrt wie die Maschinesteuerung funktioniert. Auerdem durfte ich beim

    Rsten der Maschine helfen.

    12/20

  • 3.2. Woche 3: Stanzerei, Montage, Lterrei, Erodieren

    Die dritte Woche des Vorpraktikums fing mit einer Einfhrung in die Stanzerei an. Die

    auftretende Lautstrke ist hier enorm hoch. Fr jeden Mitarbeiter, der sich hier lnger

    aufhlt, ist Lrmschutz Vorschrift. Mir wurden die Funktionsweisen der einzelnen

    Stanzlinien nher gebracht und ich half beim Rsten der Maschinen. In der

    laufenden Produktion war ich fr einen strungsfreien Prozessablauf zustndig. Dazu

    gehrte das Wechseln der Coils, die stndige berprfung der Erzeugnisse und der

    Abtransport der entstandenen Abflle.

    Nach der Fertigung mussten die Produkte noch nachbearbeitet werden, da es zur

    Gratbildung gekommen ist. Mithilfe einer Feile konnten die Kanten entgratet werden.

    Das Vakuumtiefziehen war mein nchster Arbeitsbereich. Der Prozess wurde mir

    anhand der laufenden Produktion nhergebracht. Eine erwrmte Thermoplastfolie

    wurde ber einen Metallring gezogen und danach in eine Vakuumkammer gehngt.

    Die zuvor straffe Folie wurde in einen konkav geformten Krper umgeformt.

    Nach dem Tiefziehen besuchte ich die Richterei. Mir wurden die Walzmaschinen

    gezeigt und erklrt. Ich walzte verschiedene verbogene Materialien auf eine

    Ebenheit von 0.2 mm. Kontrolliert werden konnte das mit einem Haarlineal und einer

    Fhlerlehre. Man setzt das Haarlineal auf das Werkstck auf und hlt es gegen das

    Licht. Schimmert kein Licht unter dem Haarlineal hindurch, ist es vollkommen Eben.

    Stellt man das Werkstck auf eine ebene Flche und kommt an keiner Stelle mit der

    Fhlerlehre unter das Werkstck, so liegt es in der vorgebenden Toleranz.

    Meine nchste Aufgabe in der Richterei war das Drcken von Hlsen in

    unterschiedliche Buchsen. Bei den kleinen Hlsen war dies mit einer

    Handpressvorrichtung mglich. Die greren Hlsen, die deutlich schwerer

    hineingingen, mussten mit einer Spindelpresse gedrckt werde.

    13/20

  • Mein nchstes Aufgabenbereich lag in der Montage. Hier werden in zwei

    Montagelinien Komponenten fr den Energiebereich (Schaltanlagen) montiert.

    Nachdem ich mich mit den einzelnen Arbeitsschritten vertraut gemacht hatte,

    montierte ich ein versandfertiges Produkt. Dazu musste geschraubt, Sicherungsringe

    und Splinte, sowie Federn gespannt werden. Am meisten Wert wurde auf die

    Kontrolle gelegt, weshalb jedes Produkt zweimal auf vergessene Teile oder falsche

    Funktion geprft wurde. Danach mussten die Teile mit einer Flssigkeit beschichtet

    werden, sodass sie einen Korrosionsschutz aufweisen.

    14/20

  • Als nchstes schaute ich mir die Lterei an. Hier wurde mit einem Hartlteofen

    Material gefgt. Streicht man eine Kupferpaste auf die zu verbindenden Werkstcke

    und stellt sie in einen Ofen, wird die Paste fest und die Teile sind kraftschlssig

    verbunden.

    In der nchsten Abteilung, die ich mir ansah, standen die Erodiermaschinen. Mithilfe

    von hohen elektrischen Entladungen knnen in harte Materialien, welche zum

    Beispiel im Werkzeugbau Verwendung finden, komplexe Formen erzeugt und

    Trennvorgnge realisiert werden. Ich schaute dem Abteilungsleiter dabei zu, wie er

    ein Programm schrieb, mit dem die Erodiermaschine ber Nacht laufen wird.

    15/20

  • 3.3. Woche 4: Schweierei

    Die Firma Steinbach besitzt zwei unterschiedliche Schweieinrichtungen. In dem

    einen Bereich wird von Hand geschweit, in dem anderen wir mithilfe verschiedener

    Roboter gearbeitet. Auf die Sicherheit muss beim Schweien besonders Wert gelegt

    werden. Schweimaske, Handschuhe, Schrze und ein UV geschtzter Arbeitsplatz

    sind unverzichtbar.

    Das erste Schweiverfahren, dass ich kennenlernte, war das WIG-Schweien. Die

    Schwierigkeit ist es, die Elektrode mit gleichmiger Geschwindigkeit und gleich

    bleibendem Abstand, an der zu fgenden Stelle vorbei zu fhren. Beim WIG-

    Schweien kann zudem noch ein zustzliches Material in die Schweiflamme

    eingebracht werden, was die Festigkeit der Naht deutlich erhht. Ein weiterer Punkt,

    der zu beachten ist, dass die Elektrode immer Spitz sein muss. Bringt man sie mit

    der Schmelze ausversehen in Kontakt, bricht die Spitze ab und es kann nicht mehr

    geschweit werden. Da dies relativ hufig passiert wurde ich zustzlich noch an der

    Handschleifmaschine eingewiesen, mit deren Hilfe ich die Elektroden wieder

    anspitzen konnte.

    Meine Aufgabe war es Materialien unterschiedlicher Geometrie zu verbinden. So

    musste auch die Stromstrke je nach Materialstrke verndert werden.

    Das nchste Verfahren war das MAG-Schweien. Hier wird die Elektrode direkt als

    Schweimaterial verwendet und ber einen Motor kontinuierlich zugefhrt. Deshalb

    kann man mit diesem Verfahren deutlich schneller schweien. Jedoch werden die

    Schweinhte etwas unprziser.

    Die Abteilung der Schweiroboter war mein nchster Ttigkeitsbereich. Hier legte ich

    Teile in eine Metallvorrichtung, die dann ein Roboterarm verschweite. Die Nhte

    mussten nachtrglich noch bearbeitet werden, da es sehr hufig zu Metallspritzern

    kommt, die sich auf dem Werkstck festschmelzen. Mit Hammer und Meiel konnten

    diese entfernt werden.

    16/20

  • 3.4. Woche 5,6: Lehrwerkstatt Projekt: Schieber

    Zu Beginn in der Lehrwerkstatt wurde ich an den Frsmaschinen eingewiesen. Meine

    Aufgabe war es, verschiedene Platten auf Ma fr den Werkzeugbau zu frsen.

    Damit die gegenber liegenden Flchen parallel sind, wird beim Stirnfren zuerst

    eine Seite nur Oberflchlich gefrst. Danach wird die Platte umgedreht. Daraufhin

    kann von der anderen Seite so viel Material abgenommen werden bis die geforderte

    Hhe erreicht ist.

    17/20

  • Um die Lnge und Breite der Platte zu bestimmen, whlte ich einen Gleichlauffrser.

    Hier muss darauf geachtet werden, dass die Flchen alle im rechten Winkel

    zueinander stehen. Dies kann erreicht werden, indem die bereits gefrste Flche an

    den Anschlag angelegt wird.

    Mit einem Phasenschleifer werden letztendlich die Kanten abgerundet, sodass eine

    ungefhrliche Handhabung mglich ist.

    18/20

  • Danach begann ich mit meinem Projekt: Schieber3-7 .

    Als erstes suchte ich mir ungefhr passende Stahlstcke und trennte diese mit einer

    Bgel- oder Bandsge.

    Die gesgten Teile frste ich danach auf die exakt vorgegebenen Abmae. Mit einer

    Flachschleifmaschine bearbeitete ich daraufhin alle Funktionsflchen.

    In die Grundplatte mussten verschiedene Bohrungen in bestimmten Postionen. Die

    Bohrungen fr die spteren Spannstifte riss ich an und krnte sie danach. Die

    restlichen Postionen der Bohrungen bestimmte ich mit einem Positionswerkzeug, an

    einer Bohrmaschine mit einem Koordinaten anzeigenden Tisch. Nachdem die Kanten

    mit diesem Werkzeug angefahren waren, war die Platte exakt vermessen. Nach dem

    Zentrierbohren konnte gebohrt, gerieben, (Zapfen) gesenkt und Gewinde geschnitten

    werden. Beim Zusammenbauen fiel mir jedoch auf, dass ich im Metalltabellenbuch in

    einer Zeile verrutscht war. Das bedeutete, dass die Kernlcher fr das M6 Gewinde

    zu gro waren und die Schrauben deshalb nicht richtig fest saen. Auch der Versuch

    alle Gewinde auf M8 zu vergrern funktionierte nicht, da die Zapfensenkungen fr

    die gefrsten Werkstcke zu gro waren. Das Resultat war das ich erneut Material

    sgte, frste, schliff usw Glcklicherweise klappte der ganze Prozess deutlich

    schneller als beim ersten Mal, sodass ich kurz darauf die Schieberfhrung

    zusammenbauen konnte. Beim Ausrichten musste darauf geachtet werden, dass sich

    der Schieber optimal bewegen lsst. Zum Schluss wurde wie jeden Freitag die

    Lehrwerkstatt gereinigt.

    19/20

  • 20/20

    3.5. Woche 7: Projekt: Aschenbecher8

    Mein nchstes Projekt war die Konstruktion eines Aschenbechers. Ich begann mit

    der Dimensionierung und orientierte mich dabei an dem Durchmesser einer

    Zigarette. Ich nahm Aluminium als Werkstoff, da es an der Drehmaschine leichter zu

    bearbeiten ist. Weil Aluminium ein leichtes Material ist, whlte ich einen relativ hohen

    Boden des Bechers, um ihm Standfestigkeit zu verleihen. Nach einer Einfhrung an

    den Drehmaschinen fing ich an die Ober und Unterseiten plan zu drehen. Danach

    drehte ich die Auenflche glatt. Mit einem Phasenwerkzeug rundete ich die Kanten.

    Fr den Innenraum des Bechers bentigt man einen Innendrehmeiel. Um ihn

    verwenden zu knnen, muss zuerst ein Loch gebohrt werden. Dazu wird ein Bohrer

    in den Reitstock gespannt. Da ich beim Spannen leider zu viel Kraft aufwendete,

    brach die Gewindestange ab und eine Neue musste gedreht und erodiert werden.

    Nachdem die Drehmaschine wieder voll funktionstchtig war konnte ich die Arbeit

    fortsetzen. Die Schwierigkeit beim Innendrehen war es im richtigen Moment die

    Vorschubrichtung zu wechseln, sodass insgesamt eine saubere Oberflche entsteht.

    Die Phase an der Innenkante konnte ich mithilfe einer Feile, welche ich im Winkel

    von 90 zum rotierenden Werkstck ansetzte, fertigen. Durch die Verzgerung der

    Reparatur und aufgrund der Tatsache, dass die Frsmaschinen besetzt waren, kam

    ich leider nicht mehr dazu die oberen Frsungen zu machen.

  • 3.6. Woche 8: Werkzeugbau Projekt: Schleifvorrichtung

    Meine letze Woche des Praktikums absolvierte ich im Werkzeugbau. Mein Projekt

    war der Bau einer Vorrichtung fr die Schleifmaschine, welche benutzt wird um die

    Elektroden beim WIG-Schweien anzuspitzen. Um gleichmig schleifen zu knnen

    wurde eine Auflage bentigt. Die Problemstellung war: Wie befestige ich die

    Vorrichtung und in welchem Winkel steht sie zur Schleifscheibe? Ich entschied mich

    fr eine bewegliche Konstruktion, sodass sie variabel ausgerichtet werden konnte.

    Fr die Befestigung whlte ich die Stange unter der Schleifscheibe. Der erste Schritt

    war die Materialsuche. Einen Stahlring dessen Innerdurchmesser etwas grer, als

    der Durchmesser der Stange an der Schleifmaschine war, nahm ich als Befestigung.

    Ich sgte das Rohr auf die passende Lnge und drehte es Plan. Danach feilte ich die

    Kanten rund und schnitt ein Gewinde in den Ring. Durch eine Schraube konnte der

    Ring an der Stange beweglich fixiert werden. Die Platten zur Auflage frste ich auf

    die passende Gre und verschweite sie danach miteinander. Das ganze machte

    ich zweimal fr jede Schleifscheibe.

    Schleifvorrichtung

    21/20

    Praktikumsbericht Deckblatt.pdfMusterPraktikumsbericht Maschinenbau