marketing guide für kanzleien - inbound marketing

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Marketing-Guide fr Kanzleien Inbound MarketingMarketing-Guide fr Kanzleien:Fremde Bekannte - MandantenDr. Astrid von Schoenebeck, 11.11.2014SCHOENEBECKKanzleimarketing Berlin(1) Inbound Marketing: Lassen Sie sich doch findenInbound Marketing (englisch inbound ankommend) ist eine Marketing-Methode, die darauf basiert, von Kunden gefunden zu werden. Es steht im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, bei dem Nachrichten an Kunden gesendet werdenAus: Wikipedia, m.w.N.2 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014Push: Outbound Marketing

Outbound Marketing geht auf den Kunden zu mit

Anzeigen in Print- und OnlinemedienWerbespots in Radio / TVTelefonmarketingMailings (Post oder E-Mail)

Im Zentrum der Kommunikation steht das Unternehmen / die Kanzlei.Pull: Inbound Marketing

Inbound Marketing zielt darauf ab, sich vom Kunden finden zu lassen.Hochwertige Inhalte in Blogs, Pressemitteilungen, E-books und WhitepapersVideos, Podcasts auf InternetplattformenNachrichtendienste, die der Kunde abonniert, wie Feeds und RSS.Im Fokus stehen die Interessen und Bedrfnisse der Mandanten.

(2) Wenn Sies schon tun, tun Sies doch richtigSchon immer haben Rechtsanwlte und Steuerberater mit Vortrgen, Seminaren, Fachartikeln ihre fachlichen Kompetenz unter Beweis gestellt. Schlielich ist diese fr den Mandanten der alles entscheidende Faktor. Mittlerweile informieren sich Kunden immer hufiger selbstndig im Internet. Die Erfahrung, sich zu einem Thema online informieren zu knnen, wird auch auf die Rechts- und Steuerberatung bertragen. Es besteht die Erwartung, sich auch zu diesen Themen zunchst selbst online informieren zu knnen. Fr Kanzleien sollte dies Anlass sein, ihre Marketingstrategie auf den Onlinebereich ausweiten.3 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014Traditionelle Marketing-strategien von Kanzleien

NetworkingSpezialisierung (Fachanwlte)FachvortrgeSeminareArtikel in FachzeitschriftenKolumnen in Publikumszeitungen

Aktueller Trend: Inbound Marketingstrategien

Suchmaschinenoptimierung (SEO)Social Media (XING / LinkedIn)Artikel in Blogs und Social MediaVideos und PodcastsVerffentlichung von Whitepapers, Prsentationen, Guides im Internet

(3) Ohne Online-Strategie geht es heute nicht mehrIhre Kanzlei-Homepage ist mehr als eine Visitenkarte im Internet!Denn Mandanten informieren sich heute im Internet,sei es, dass sie mit Suchbegriffen nach einer Kanzlei fr eine bestimmtes Thema suchensei es, dass sie sich ber eine Kanzlei informieren, die ihnen empfohlen worden ist.

Deshalb muss die Homepage Ihrer Kanzleigefunden werden!auf den ersten Blick berzeugen!Mehrwert bieten!

Und Sie mssen wissen, fr wen und worber Sie schreiben wollen.Das ist nicht anders, als bei Vortrgen, Seminaren oder Artikeln. Klren SieZielgruppeThema4 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014(4) Fr wen und worber wollen Sie reden bzw. schreiben?Ihre Online-Marketingstrategie sollte Teil der gesamten Kanzleistrategie sein. Um die Entwicklung einer solchen strategischen Ausrichtung der Kanzlei geht es im Marketing-Guide fr Kanzleien: Teil1 Marketing-Basics. Sie mssen vorab geklrt haben, an welche Mandanten Sie sich mit welchem Beratungsangebot wenden5 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014Zielgruppe(n)

B2B oder B2CRegion(en)BranchenJuristische Fachgebiete

Themen

Full ServiceFachgebieteBranchenProdukte

(5) Keyword-Recherche: Wonach googeln Ihre Mandanten?Ein bisschen Mutmaung, ein bisschen Menschenkenntnis, ein bisschen Lehrgeld zahlen: Um in den Suchmaschinen gefunden zu werden, mssen Sie Ihre Homepage auf die Keywords hin optimieren, nach denen Ihre Mandanten voraussichtlich suchen. Dabei ist zu bercksichtigen:

Eine Website kann stets nur auf wenige (zwei bis drei) Keywords hin optimiert werden.Sie werden also sowohl die Einstiegsseite HOME auf das Kerngeschft Ihrer Kanzlei hin optimieren mssen, als auch die Unterseiten zu verschiedenen Themen (Fachgebieten, Branchen)

Versetzen Sie sich in Ihre Mandanten hinein.Mit welchen Worten oder Wortkombinationen, ggf. auch welchen Fragen wrde Ihr Mandant im Internet nach einer Kanzlei wie Ihrer suchen? Es gibt hilfreiche Tools fr die Keyword-Recherche, die Aufschluss darber geben, wie hufig bestimmte Worte bzw. Wortkombinationen gegoogelt werden. Diese Tools machen zustzliche Vorschlge fr weitere Keywords.Bedenken Sie dennoch: Sie kennen Ihre Mandanten. Whlen Sie Keywords, die Ihre Mandanten verwenden wrden. (Auch dann, wenn hnliche andere Worte hufiger gegoogelt werden)

Legen Sie fr jede Seite (und Unterseiten) also ein bis drei Keywords fest.6 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014(6) Google, Bing & Co: Gefunden werden im NetzDer nchste Schritt ist die Optimierung Ihrer Website fr die Suchmaschinen fr die definierten Keywords. Sie werden dies vielleicht nicht selbst bernehmen. Dennoch ist es wichtig zu wissen, worum es bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO Search Engine Optimization) geht!

7 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.20141. URLsOn-Site-SEOOff-Site-SEO2. Headlines3. Text4. Bilder5. MetadatenTitle TagsMetadescriptions6. Sitemaps2. Social Media1. Networking3. Eintrge in Webverzeichnisse4. Beitrge in Blogs des Themenumfeldes(7) Nomen est omen: Whlen Sie gute URLsDie von Ihnen festgelegten Keywords sollten sowohl in den Namen der einzelnen Seiten (URL) verwendet werden, als auch in den berschriften (und Zwischenberschriften) und im Text. Die URLs sollte das/die Keyword/s enthalten.

Dies gilt sowohl fr die Auswahl der Domain, wie z.B. hier fr das Keyword Kanzleimarketing:

als auch fr die Bezeichnung der Unterseiten, wie z.B. hier fr die Keywords Content und Marketing:

8 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014

(8) Keywords fr Headlines und Text: Eine Frage der DosisDie Keywords, fr die eine Seite optimiert werden soll, mssen auerdem sowohl in den berschriften und Zwischenberschriften vorkommen, als auch im Flietext.

Die Suchmaschinen erkennen berschriften an der (fr den Betrachter nicht sichtbaren) Programmierung als solche und messen diesen entsprechende Bedeutung zu. Die berschriften sind das kennen Sie blicherweise hervorgehobener Weise formatiert (grer, fett, andere Schriftart, andere Farbe). Vor allem aber sind sie was nur mit einem Blick in den Quellcode erkennbar ist als Headlines (H1, H2,) programmiert. (Ggf. fragen Sie hierzu einen IT-Fachmann.) Auch im Flietext sollten die Keywords verwendet werden, und zwar in einer normalen Hufigkeit. Als Faustregel gilt eine Keyword-Dichte von 2%: Das Keyword sollte also in einem Text mit 100 Wrtern 2 mal vorkommen.

Grundstzlich gilt dabei:Schreiben Sie fr Ihre Leser, nicht fr Suchmaschinen.Kein Keyword-Stuffing! Stopfen Sie nicht so viele Keywords wie mglich in einen Text.9 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014(9) Verborgene Werte: Bilder, Metadaten, SitemapsEine vernnftige On-Page-Suchmaschinenoptimierung umfasst die Pflege von Daten und Informationen, die nicht fr den Betrachter sondern nur fr die Suchmaschinen erkennbar sind.

BilderSie werden auf Ihrer Website Bilder verwenden. Die Suchmaschinen knnen diese nicht sehen. Geben Sie den Bilddateien daher Namen, in denen Ihre Keywords vorkommen.

MetadatenMetadaten knnen im Content Management System einer Seite eingepflegt werden. Dazu gehren: Title Tag: Dieser kann aus dem HTML--Tag kopiert werden. Meta-Description: Diese wird in den Suchergebnissen angezeigt und sollte den Inhalt der Website kurz beschreiben. (ca. 160 Zeichen) Keywords: Es heit, dass Google die Keywords nicht mehr ausliest, wohl aber andere Suchmaschinen. Geben Sie ca. 10 Keywords an, und stellen Sie die wichtigen dabei an den Anfang.

SitemapDas Content Management System kann i.d.R. automatisch eine Sitemap erstellen. Fgen Sie diese Ihrer Website hinzu.10 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014(10) Off-Page-Optimierung: Knpfen Sie ein Netz im WebDer zweite wichtige Bereich der SEO ist die Off-Site-Optimierung. Hierbei geht es um Manahmen, mit denen Sie Ihre Website mit anderen Seiten im Netz verknpfen. Aus diesen Verknpfungen, sog. Backlinks, ziehen die Suchmaschinen Rckschlsse auf die Bedeutung / den Wert einer Website.

Networking: Moderne Formen des TauschhandelsBitten Sie Bekannte und Geschftspartner darum, auf deren Website einen Link auf Ihre Homepage einzufgen (et vice versa).

Webverzeichnisse: Die Gelben Seiten im NetzTragen Sie Ihre Kanzlei in je drei bis fnf Branchenverzeichnisse sowie lokale Webverzeichnisse ein. Welche das sein knnen? Googeln Sie Ihre Wettbewerber: Sie werden schnell feststellen, in welchen Verzeichnissen diese sich eingetragen haben. Einige dieser Verzeichnisse sind kostenpflichtig, andere kostenlos, hufig kann man zwischen einem kostenlosen Basis-Eintrag und einem kostenpflichtigen Business-Eintrag whlen.

Social Media: Networking im InternetLegen Sie zumindest fr sich persnlich (und Ihre Angestellten) Profile in den Sozialen Netzwerken an, z.B.: Google+, Bing Places, LinkedIn. In Deutschland: XING. Ob Sie auch auf Facebook ein Profil anlegen, hngt von Ihrer Zielgruppe ab.

Blogs und andere Plattformen: Beitrge mit MehrwertSchreiben Sie Beitrge fr themenverwandte Blogs /Plattformen und fgen Sie einen Link auf Ihre Website ein.11 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014(11) No second chance for a first impressionWenn Ihre Website nun gut im Netz aufzufinden ist, dann muss Sie auch auf den 1. Blick berzeugen! Anderenfalls klickt der Besucher auf den Zurck-Button und setzt seine Suche woanders fort.

Vertrauenswrdigkeit und KompetenzIhre Website muss auf den 1. Blick vertrauenswrdig und kompetent erscheinen. Entscheidend:

Professionelles ErscheinungsbildLayout und Design (Corporate Design, Homepage-Struktur und Navigation, Grafiken etc.)Professionelle Texte (seris, verstndlich, nicht werblich)

2. Inhaltlich klar und verstndlichDer Besucher der Website muss auf den 1. Blick erkennen, welche Leistungen Sie anbieten, um entscheiden zu knnen, ob dies die Kanzlei ist, nach der er sucht.

3. Responsive DesignDa zunehmend auch auf mobilen Gerten (Smartphones, Tablets) recherchiert wird, sollte Ihre Website auch fr Mobil optimiert sein.12 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014(12) Klare Ansagen sind gefragtDie Inhalte Ihrer Website mssen eine klare Message vermitteln. Gerade wenn Sie sich mit Ihrer Kanzlei auf ein Fachgebiet oder bestimmte Branche(n) spezialisiert haben, muss sich dies dem Besucher Ihrer Website auf den ersten Blick erschlieen.

In welchen Fachgebieten / Branchen bieten Sie Rechtsberatung an?An welche Mandanten wenden Sie sich mit Ihrem Angebot?

Und:

Was soll der Besucher Ihrer Website als nchstes tun?Eine klare Handlungsaufforderung ist hilfreich, um den Besucher Ihrer Website dazu zu bewegen, sich vertieft mit Ihrer Kanzlei zu befassen. Mglichkeiten:Den Besucher ber einen Link Jetzt informieren auf eine Themenseite leiten.Jetzt Kontakt aufnehmen mit einem Formular fr eine E-Mail-Anfrage einfgen oder Optionen fr eine telefonische Anfrage direkt aus der Seite heraus anbieten.-

13 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014(13) Bieten Sie mit gutem Content echten MehrwertDer (potenzielle) Mandant ist bei seiner Internet-Recherche auf Ihre Website gestoen. Deren erste Eindruck hat ihn berzeugt (oder jedenfalls nicht verschreckt). An diesem Punkt setzt Content Marketing ein. Bieten Sie Ihren Besuchern Mehrwert!

Content: Knowhow und MehrwertDie Inhalte Ihrer Website mssen fr den Besucher einen konkreten Nutzen haben. Es geht um seine Bedrfnisse und Interessen. Es geht nicht (!) um Sie und Ihre Kanzlei.Mit hochwertigem Content demonstrieren Sie Ihr Knowhow und bieten Sie dem Besucher Kostproben Ihrer Arbeit!

Gute Content-Formate mit konkretem Kundennutzen:E-books, Whitepapers, Artikel, Guide-BooksGgf. Videos und PodcastsDenken Sie bei der Erstellung von Content an die Zielgruppe!

14 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014(14) Ein paar Regeln fr guten ContentWenn Sie sich schon die Mhe machen, Content fr Ihre Website zu erstellen, bedenken Sie:

Unique ContentIhre Inhalte sollte einzigartig sein. Also kein Copy+Paste. Das hindert Sie ja nicht, z.B. aus einem Fachartikel, den Sie verffentlicht haben, mehrere kurze Beitrge zu Einzelfragen und eine Powerpoint-Prsentation zu machen. Nur sollte jedes Stck Content seinen eigenen Wert haben.

Schreiben Sie gute TexteSchreiben Sie fr Ihre Mandanten, nicht fr die Suchmaschinen, nicht fr Kollegen. Wenn Sie schreiben lassen: prfen Sie das Geschriebene, denn es wird Ihnen im wrtlichen Sinne zugeschrieben.

Aktualitt und RegelmigkeitSorgen Sie fr Aktualitt Ihrer Beitrge. Und versuchen Sie, regelmig neues Beitrge online zu stellen. Nichts peinlicher, als ein News-Bereich, dessen letzter Eintrag von 2012 ist.

Trauen Sie sich mal an etwas GroesSchreiben Sie nicht nur Kurzbeitrge zu aktuellen Themen. Sie machen mehr (und lnger) Eindruck wenn Sie auch mal ein dickes Brett bohren.15 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014(15) To blog or not to blogDas ist in der Tat die Frage. Und - entgegen einer verbreiteten Ansicht, wonach das heute halt dazu gehrt - sie ist nicht einfach zu beantworten.

ProEinfache HandhabungSchnelle Erstellung ContentAktualittSuchmaschinen

ContraZeitaufwandVerpflichtung zur RegelmigkeitFraglicher Kundennutzen

16 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014Einer Umfrage* der Londoner Kommunikationsagentur StrattonCraig zufolge, lesen nur 7% aller Frauen und 4,6% aller Mnner berhaupt gerne Blogs. Also ist Zurckhaltung geboten.

Allerdings gibt es Branchen, fr die Blogs eine sehr gut geeignetes Medium sind, um Interessenten anzuziehen und zu binden. So z. B. in der IT-Branche oder im Marketing.

*http://www.strattoncraig.co.uk/blog/only-2-out-of-712-people-enjoy-online-shopping/(16) Soziale Netzwerke: Teilen macht glcklichIn diesem Fall aber nicht nur den Teiler sondern vor allem denjenigen, dessen Beitrge geteilt werden.

Der Nutzen Sozialer Netzwerke: SharebilityDer Nutzen Sozialer Netzwerke wie XING, LinkedIn, Google+, Facebook, Pinterest, Instagram, SlideShare etc. besteht fr das Content Marketing darin, dass gute Inhalte ber diese Netzwerke verbreitet werden knnen, indem die Nutzer (Ihre Kontakte) diese mit wiederum ihren eigenen Kontakte teilen. So knnen gute Inhalte sich viral verbreiten.

Einrichtung und PflegeDie Einrichtung und Pflege von Profilen in den Sozialen Netzen ist mit einigem Aufwand verbunden. Ggf. ist es sinnvoll, das Einstellen von Beitrgen in den Sozialen Netzen ber spezielle Software, z. B. von Hootsuite, zu organisieren.

Profil-Buttons auf der WebsiteIn jedem Fall sollten sich auf Ihrer Website Profilbuttons der verschiedenen Sozialen Netze befinden, mit denen a) Besucher zu Ihrem Profil gelangen und b) ggf. Ihre Beitrge mit einem Klick mit dem eigenen Netzwerk teilen knnen.17 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014(17) Content: Ein Bild sagt mehr als 1000 WorteMit der Digitalisierung ist es einfach geworden, die verschiedensten Content-Formate zu produzieren. Neben Textdokumenten werden lngst auch andere Formate zur Verbreitung von Content verwendet. Dementsprechend haben sich die Lesegewohnheiten verndert, und damit die Erwartungen der Leser.

Content ist nicht nur Text. Content kann viele Formen haben. Verwenden Sie z. B.

InfografikenPrsentationen (Powerpoint)BilderVideosPodcastsOnline-Spiele

Hufig wird es gerade mit juristischen Themen nicht einfach sein, diese in eine andere Form als einen Text zu bringen. In diesem Fall knnen Sie den Text aber u.U. mit Bildern, Grafiken etc. ergnzen und damit fr Ihre Leser angenehmer machen. Bedenken Sie:

Der Kder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.18 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014(18) Referenzen: Nichts berzeugt mehrNichts berzeugt mehr als eine Empfehlung Das gilt bei der Auswahl eines Anwaltes oder Steuerberaters ganz besonders. Fr die meisten Menschen ist die persnliche Empfehlung das hufigste und wichtigste Entscheidungskriterium, wenn es um die Auswahl eines Anwaltes geht.

ReferenzenFragen Sie Ihre Mandanten, ob Sie diese als Referenz auf Ihrer Website erwhnen drfen (selbstverstndlich mit Link auf die Website des Mandanten). Das hat fr Sie den zustzlichen Nutzen, dass Sie mit dieser Frage Feedback erhalten, ob der Mandant mit Ihrer Arbeit zufrieden war.

Fr Kanzleien, die vorrangig Privatkunden beraten, knnen zufriedene Mandanten als Testimonials fungieren (und mit einem Zitat auf der Website zitiert werden).

Case StudiesUnabhngig davon, ob ein Mandant bereit ist, als Referenz genannt zu werden, besteht ggf. die Mglichkeit, ein greres Mandat in anonymisierter Form im Rahmen einer Fallstudie darzustellen. Wegen des Mandatsgeheimisses sind hier Vorsicht und Sorgfalt geboten. Interessant knnen solche Case Studies aber allemal sein. Und sie illustrieren Erfahrung und Expertise.19 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014(19) CTA: Machen Sie Ihren Besuchern BeineWenn Sie mchten, dass die Besucher Ihrer Website, sich Content, den Sie dort bereitgestellt haben, auch herunterladen, sollten Ihre Seiten eine klare Handlungsanweisung enthalten:

CTA: Call to Action Klingt nicht charmant, ist aber effektiv.

CTAs sollten:im sichtbaren Bereich unter oder neben dem Text eingefgt werden,grer und gut sichtbar, ggf. farbig hervorgehoben werdeneine klare Ansage enthalten20 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014

(20) Landingpages: Sanft landen lassen und sichernWenn Sie mit Google Adwords oder anderen Anbietern Anzeigen im Internet schalten, oder auf andere Weise einen Weg geschaffen haben, auf dem Interessenten regelmig auf Ihre Website gelangen, z.B. weil Sie als Sponsor oder Partner auf einer anderen Website erwhnt werden, dann sollten Sie die Seite, auf die Ihre Besucher geleitet werden, fr diese Landung optimieren.

Kriterien fr gute LandingpagesBeispiel:Griffige Headline Ihr Fachanwalt fr ArbeitsrechtKlare, kurze Beschreibung des AngebotesWir beraten Privat- und Geschftskunden in Fragen des Individual- und Kollektivarbeits.Ein BildIHR FOTOGgf. ein kurzes (!) FormularName, E-MailCTAAbonnieren Sie hier unseren NewsletterGgf. TestimonialsGgf. Zitat eines Mandante21 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014(20a) Landingpage: Ein Beispiel

22 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014(21) Formulare: Alles, was Sie wissen wollenDas Ziel einer Inbound Marketing-Strategie ist es, Kontakte mit potenziellen Mandanten aufzubauen. Mit diesem Ziel halten Rechtsanwlte Vortrge und Seminare. Und mit diesem Ziel stellen Sie online Content zur Verfgung. Die Inhalte auf Ihrer Website dienen also dazu, Interessenten auf Ihr Angebot aufmerksam zu machen / auf Ihre Website zu lotsen. Sie dienen aber auch dazu, mit dem einmal auf Sie aufmerksam gewordenen Interessenten in Kontakt zu kommen.

Die Bereitstellung von Content ist kein Selbstzweck. Sie wollen Kontakte!Das heit: Sie bentigen seine Kontaktdaten. Und ein Weg, an diese zu gelangen, ist die Bereitstellung von Content, der so hochwertig ist, dass der Besucher Ihrer Website bereit ist im Austausch fr diesen Inhalt seine Daten preiszugeben.

Welche und wie viele Daten knnen und sollen Sie abfragen? Zwei Regeln:Je mehr Daten der Nutzer eingeben muss, desto eher ist er geneigt, die Seite zu verlassen.Je hochwertiger der Content, desto eher wird ein Interessent bereit sein, seine Daten preiszugeben. Je hochwertiger also der Content, desto mehr Daten knnen Sie abfragen. Also: Staffeln Sie die Anzahl der abgefragten Daten je nach Umfang und Wert des Contents.Fr die Anmeldung zum Newsletter gengt die E-Mail-Adresse.Fr die 50seitige Broschre zu Bau- und Vergaberecht in Deutschland lassen Sie sich Name, E-Mail, Unternehmen, Mitarbeiteranzahl, Funktion im Unternehmen geben

Vermitteln Sie aber auf jeden Fall ein sicheres Gefhl Verweisen Sie auf Ihre DatenschutzerklrungErklren Sie, wofr Sie die Daten verwenden und wofr Sie diese auf keinen Fall verwenden.23 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014(22) Controlling: Messen, nachhalten, verbessernHalten Sie es nicht mit dem Spruch Was ich nicht wei, macht mich nicht hei. Das ist zwar richtig. Mit Google Analytics und anderen Tools knnen Sie im Detail nachvollziehen:Anzahl der BesucherAnteil neuer BesucherQuelle der BesucherDauer des Besuchs Anzahl der besuchten SeitenSie knnen daraus u.a. Rckschlsse darauf ziehen, wie gut verschiedene Seiten bei Besuchern angekommen sind.

Lassen Sie sich regelmig Berichte zusenden. Und optimieren Sie laufend.Sie knnen sich in Google Analytics Auswertungen selbst konfigurieren und zusenden lassen. Whlen Sie einen Turnus und ziehen Sie aus den Erkenntnissen, die Sie daraus gewinnen, Konsequenzen.

24 SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.2014Mehr Informationen: demnchst im ausfhrlichen E-book:

Inbound Marketing fr Kanzleien SCHOENEBECK Kanzleimarketing Berlin, Dr. Astrid von Schoenebeck, www.kanzleimarketing-berlin.de, 11.11.201425Dr. Astrid von Schoenebeck, 11.11.2014Infos: http://kanzleimarketing-berlin.de/Kontakt/ Lassen Sie sich informieren: [email protected] SCHOENEBECKKanzleimarketing Berlin