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  • medianet.at

    career network

    Job-Brse Die Auf- und Umsteiger des Monats im Kurzportrait 74

    Vorsicht Wenn WhatsApp, Face book oder Twitter den Arbeitsplatz gefhrden 74

    Arbeitspsychologie Die Peitsche funktioniert bes-ser als das Zuckerbrot 75

    Vorbild Bei Bernecker + Rainer wird in flexiblen Teams gearbeitet 79

    Neunziger Groe Ehrung fr Marketing-Legende Ernest Kulhavy 79

    Freitag, 4. Mrz 2016 coVer 73

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    Wie Ali Mahlodji whatchado weiter nach vorn bringt Das iranische Flchtlingskind (hier mit Partner Far Jubin Honarfar, l.) verrt im medianet-Career Portrait seine Erfolgsgeheimnisse. 78

    Webster-Uni Der neue Rektor Bernd Marin berichtet im medianet-Exklusivinterview ber die aktuellen Plne.

    ARTDIRECTOR (Vollzeit, Festanstellung)

    Bewirb dich bei: m.kreuziger@sps-marketing.com

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    FH BUrGeNLAND

    Mehrwert fr StudierendeEISENSTADT. Seit Herbst luft der berufsbegleitende Master-Studiengang Cloud Computing Engineering am Campus Ei-senstadt der FH Burgenland.

    Mit Gordon OReilly, Director Global Technical Support Trai-ning bei VMware, konnte Stu-diengangsleiter Markus Tauber einen hochkartigen Gastvor-tragenden gewinnen. Deutsch-sprachige Mitarbeiter sind bei VMware sehr gefragt. Wir bieten Praktika, in denen wir technisch versierte Menschen in zwlfwchigen Trainings zu Experten ausbilden. Die Praktikumszeiten sind flexibel, knnen bis zu zwei Jahre dau-ern und in Cork (Irland) oder in Wien absolviert werden.

    Zahl der Woche

    Karriere-event Ziel der Langen Nacht der Unternehmen am 17. Mrz ist es, Firmen mit den Right Potentials von morgen zu vernetzen und zwar direkt am jeweiligen Firmen standort. 16 Shuttle-Busse bringen kostenlos rund 1.000 interessierte Studierende und Ab-solventen in sogenannten Lines zu jeweils zwei mglichen Arbeit-gebern und sorgen so fr einen bequemen Transfer zwischen den Site Visits. Insgesamt werden an diesem Abend 32 Unterneh-men ihre Pforten ffnen.

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    16Shuttle-Busse

    JKU/Kunasz-Herzig/Cityfoto

  • medianet.at74 PERSONAL & MANAGEMENT Freitag, 4. Mrz 2016

    Gastbeitrag Von Stephan Nitzl

    WIEN. Die neuen Medien beglei-ten einen stndig auch am Ar-beitsplatz ist die Versuchung gro, nachzusehen, was die Freunde gerade treiben, welches Gezwit-scher die Gemter erregt oder welche Neuigkeiten es gibt. Da ein Arbeitnehmer aber in seinem Job arbeitsrechtlichen Pflichten unter-liegt, stellt sich fr viele die Frage: Kann ein Blick in die Sportnach-richten, eine Nachricht ber Whats App oder ein kurzer privater Anruf whrend der Arbeitszeit den Job kosten?

    Aus dem Gesetz lsst sich keine grundstzliche Erlaubnis auf Pri-vatnutzung betrieblicher Telekom-munikationsmittel wie Computer und Telefon ableiten. Daher kommt es vorwiegend auf die Vereinba-rung an, die zwischen Arbeitgeber und -nehmer geschlossen wurde. Wurde die Privatnutzung des Inter-nets und des Telefons ausdrcklich gestattet, kann von einer weitrei-chenden Nutzungsbefugnis aus-gegangen werden, wobei es nicht zu einer Vernachlssigung der Arbeitspflicht oder gar zu einem Schaden fr den Arbeitgeber durch Viren, kostenpflichtige Seiten, etc. kommen darf.

    Es obliegt allerdings dem Arbeit-geber, die private Nutzung grund-stzlich zu untersagen. Schwierig sind die Flle zu beurteilen, in de-nen es weder eine ausdrckliche Erlaubnis noch ein Verbot gibt. Nach der Rechtssprechung ist aber das private Internetsurfen, Telefonieren usw. bei Fehlen eines ausdrcklichen Verbots in gerin-gem Ausma vom Arbeitgeber zu dulden jedoch nur solange ein zu-mutbares zeitliches Ausma nicht berschritten und die Arbeits-pflicht nicht beeintrchtigt wird.

    Kein VerbotDas Internet und die Telefonanla-ge knnen sofern eben kein aus-drckliches Verbot verhngt wurde in einer nicht strenden Weise privat genutzt werden. Es spricht also nichts dagegen, einen kurzen Blick in den privaten Mailaccount oder auf Facebook zu werfen, die

    Spielergebnisse der Fuball-EM bzw. sonstige Sportergebnisse nachzusehen oder gelegentlich eine Nachricht zu versenden. Die Nutzung ist aber selbst ohne Ver-bot durch die Treuepflicht des Arbeitnehmers beschrnkt. Der Arbeitnehmer ist dem Arbeitgeber verpflichtet, whrend der geschul-deten Arbeitszeit leistungsbereit zu sein und seiner Arbeit nachzu-gehen.

    Das heit, selbst wenn es kein Verbot gibt, gibt es noch lange keinen Freifahrtsschein zur pau-senlosen privaten Nutzung der Telekommunikationsanlagen. Es darf nmlich zu keiner zeitlichen Beeintrchtigung der Arbeit kom-men, es drfen keine erheblichen Kosten entstehen und es drfen keine zustzlichen Sicherheitsrisi-ken begrndet oder eine strafbare Handlung durchgefhrt werden.

    Problematisch wre es somit, wenn sich der Arbeitnehmer z.B. bei der bevorstehenden Fu-ball-EM ein gesamtes Match via Livestream whrend der Arbeits-zeit ansieht: Weil es ihn davon abhalten wrde, seiner Arbeit mit voller Aufmerksamkeit nachzuge-hen und andererseits aufgrund der bentigten Ressourcen ausufernd

    wre. Selbst wenn das hohe Down-loadvolumen keine Kosten verur-sachen wrde, besteht die Mg-lichkeit, dass sich die Download-geschwindigkeit auch fr andere Arbeitskollegen verringert und da-her deren Arbeit beeintrchtigt. Dies msste der Arbeitgeber kei-nesfalls dulden, wenngleich hier als Konsequenz in den meisten Fllen nur abgemahnt und nicht sofort fristlos entlassen werden kann.

    Bezglich der Sicherheitsrisiken ist das Downloaden von Filmen selbst bei grundstzlich erlaubter Privatnutzung problematisch, da einerseits groe Datenmengen her-untergeladen werden und es allge-mein bekannt ist, dass durch der-artige Downloads sehr leicht auch Viren oder Malware mitgeladen werden und dadurch die Sicherheit und Leistungsfhigkeit des Sys-tems bzw. Netzwerks des Arbeit-gebers akut gefhrdet sein knnte.

    So wurde die Entlassung eines Mitarbeiters einer Softwarefirma, der tglich rund 1,5 Stunden pri-vat im Internet surfte und Filme im Gesamtvolumen von ca. 23 GB heruntergeladen hat, vom OLG Linz wegen Vertrauensunwrdigkeit als berechtigt angesehen.

    Schadet Twitter dem Job?Bei der Verwendung privater Gerte am Arbeitsplatz ist es sehr wichtig, bereits vorab klare Regeln festzulegen bzw. zu klren, wer die Kosten im Schadensfall trgt.

    Stephan Nitzl (DLA Piper Weiss-Tessbach RA GmbH): Es gibt nur sehr wenige Flle, in denen die Mitnahme des privaten Smartphones zum Arbeitsplatz untersagt wird. Viel eher kommt es in den letzten Jahren vor, dass um die Mitnah-me des eigenen Smartphones fast gebeten wird (BYOD Bring Your Own Device) sprich den Einsatz privater Smartphones zu erlauben, anstatt firmeneigenen Mobilgerte zur Verfgung zu stellen.

    Achtung!Surft ein Arbeit-nehmer privat im Internet sei es jetzt auf dem Firmen-PC oder auf einem privaten Gert und schreibt gleich-zeitig aber ber-stunden auf, so kann dies sofort zur Entlassung aufgrund Vertrau-ensunwrdigkeit fhren.

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    Job-BrseDie Auf- und

    Umsteiger des Monats im Kurzportrait

    Magdalena MollOMV Magdalena Moll wird als Senior Vice President die Leitung der Inves-tor Relations des OMV-Konzerns bernehmen. Die bisherige IR-Leite-rin der BASF tritt ihre Funktion im Juni an un d folgt damit Felix Rsch, der bei der OMV den Bereich Strategie bernimmt.

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    Wolfgang HaasVIG Anfang Mrz ist Wolfgang Haas (50) von der Unternehmenskommu-nikation der Donau Versicherung zur Vienna Insurance Group gewechselt. Er bernimmt die Funktion des Kon-zernpressesprechers und die Leitung der Abteilung Konzernkommunika-tion & Marketing, die direkt VIG-GD Elisabeth Stadler unterstellt ist.

    Dagmar WagnerC&P Immobilien AG Dagmar Wag-ner bernimmt alle Kommunikations-agenden des Immobilienunterneh-mens. Die 45-Jhrige ist neben der Weiterentwicklung der Marketingstra-tegie fr Image- und Objektwerbung, PR und Event sowie Onlinemarketing verantwortlich. Zuvor war Wagner u.a. fr Ikea sterreich ttig.

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    Christian Widhalm

    Novomatic Christian Widhalm wech-selt vom Aufsichtsrat in den Vorstand, wo er fr den Bereich Beteiligungen verantwortlich sein wird. Weiters wurde Martina Flitsch mit sofortiger Wirkung zur stellvertretenden Auf-sichtsratsvorsitzenden gewhlt.

    Bei der Verwendung privater Gerte beugen klare Regelungen im Vorfeld oft einem spteren (Rechts)Streit vor.

  • medianet.at Freitag, 4. Mrz 2016 ARBEITSPSYCHOLOGIE 75

    Von Paul Christian Jezek

    PENNSYLVANIA. In einer aktuel-len Studie der University of Penn-sylvania wurden 281 Angestellte der dortigen Hochschule ber drei Monate hinweg dazu aufgefordert, pro Tag mindestens 7.000 Schritte zu machen.

    Die Forscher setzten dafr ver-schiedene Anreize. Die Teilnehmer einer Gruppe bekamen 1,40 Dollar fr jeden Tag, an dem sie das vorge-gebene Ziel erreichten. Eine andere Gruppe erhielt hingegen pro Monat automatisch 42 Dollar, abzglich 1,40 Dollar fr jeden Tag, an dem sie unter 7.000 Schritten blieben.

    Eine dritte Gruppe bekam ber-haupt keinen monetren Anreiz.

    Bitte mglichst wenig Verluste!Dabei absolvierte jeder Dritte aus der Gruppe ohne Aussicht auf eine Geldle